Reifendruck Michelin 125x15

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hawk
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Reifendruck Michelin 125x15

Ungelesener Beitrag von hawk » Freitag 5. April 2019, 20:51

Hallo
vielleicht zum xten Mal die Frage. Kann aber mit Suche nichts Schlaues finden.

Gemäss Citroën Label an Fahrertür soll da 1.4 v und 1.8 h sein.
Reifendruck_Label_1.jpg
Scheint mir (und meinem Reifen-Spezi) vorn etwas wenig. Warum hinten mehr ?
Gewicht liegt ja mehrheitlich vorn. Oder ist das für die hinteren Bauern, Kartoffelsäcke, Eierkörbe, Weinfässer, usw. gedacht ?
Was habt ihr denn so drauf ?

m.f.G Hanspeter
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bukolly
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Re: Reifendruck Michelin 125x15

Ungelesener Beitrag von bukolly » Freitag 5. April 2019, 21:46

Schau auf den Reifen, da muss der Maximale Druck in PSI angegeben werden. 1 bar entspricht 14,5 psi.

Ich hab glaube ich 2,5 bar auf meinen 135 Toyo. Mehr Druck ist weniger Rollwiderstand.
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Manni
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Re: Reifendruck Michelin 125x15

Ungelesener Beitrag von Manni » Freitag 5. April 2019, 21:48

Ich würde sagen, das vorne ein niedrigerer Luftdruck für die Antriebseinheit am komfortabelsten ist. Da werden schon kleine Erschütterungen über die Reifen absorbiert.
Bei den ebenen Straßen heutzutage sind meine Reifen vorne mit 1,6 und hinten mit 2.0 befüllt. Bei erhöhtem Luftdruck ist der Reifenverschleiß geringer aber man ist auch härter unterwegs.

Gruß Manni
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rubber duck
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Re: Reifendruck Michelin 125x15

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Samstag 6. April 2019, 00:29

Manni hat geschrieben:
Freitag 5. April 2019, 21:48
Ich würde sagen, das vorne ein niedrigerer Luftdruck für die Antriebseinheit am komfortabelsten ist.
Genau das ist der Grund, warum die Reifendruckangaben insgesamt und nicht nur bei der Ente eigentlich sehr niedrig sind. Die Federung durch den Reifen ist größer und damit auch der Komfort. Nachteilig sind Spritverbrauch, Reifenverschleiß und auch die Seitenführungskraft. Im alten automotor-sport Bericht, der auf S.48 im aktuellen Entenschnabel abgedruckt ist, sieht man sehr schön den Nachteil: Bei flotter Kurvenfahrt zieht es den Reifen zentimeterweit vom Felgenrand weg. Es fehlt nicht viel (vielleicht ein kleines Schlagloch?), und der Reifen rutscht vom Hump. Mit schlagartigem Druckverlust als Folge.

Als ABS noch nicht so weit verbreitet war, hat man "zu geringen" Reifendruck auch sehr gut an den Bremsspuren erkennen können: Zwei schmale schwarze Striche in Laufflächenbreite, dazwischen keine erkennbare Bremsspur. Durch den "zu geringen" Reifendruck hat es die Mitte der Lauffläche nach oben gewölbt. Das passiert heute noch immer, aber ABS lässt keine schwarzen Bremsspuren mehr zu.

"Zu Gering" schreibe ich deswegen in Anführungsstrichen, weil diese Effekte teilweise schon bei Reifendruck treu nach Auto-Bedienungsanleitung auftreten. Was aber nichts anderes ist als ein Sicherheitsrisiko. Das ist mir das Plus an Komfort nicht wert.

Vorne und hinten 2,5 bar bin ich früher gefahren. Also der Maximaldruck gemäß Reifenbauer - so habe ich es auch bei allen anderen meiner Autos gemacht. Gerüchte über dann nur in Laufflächenmitte verschleißendem Reifen kann ich mit hunderttausenden km Erfahrung widerlegen.
Bei den dann so hart aufgepumpten Reifen ist die Walkarbeit in der Lauffläche deutlich reduziert - gut für niedrigeren Verbrauch und geringeren Profilverschleiß, aber schlecht für die Selbstreinigung des Profils. Deswegen fahr ich jetzt "nur noch" 2,2 bar vo + hi bei der Ente.
Das zweite Leben des Ferdinand (Restaurierungsbericht) / Ente auf Autogas (Umbaubericht)
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Minimum
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Re: Reifendruck Michelin 125x15

Ungelesener Beitrag von Minimum » Samstag 6. April 2019, 04:05

Diese Angabe ist von damals, für die damaligen Reifen und ihre Gummimischung/Karkasse.
Meine originalen Michelin Bj.2014 haben sicher auch eine andere Mischung...
Die fahre ich mit 1.8 - 2.0, alles andere schlabbert oder tanzt. ;)
Bei den 155ern Snowtracks ist 1.6 im Winter und im Sommer 1.8 für mich am besten gewesen.
Ich fahre beide Enten auch nicht gerade sanft.

Ihr lieben, ausprobieren und dann den Zettel von :2cv: angleichen.

Mist, hab noch Winterzeit...
Forumuhr umstellen :oops:
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Re: Reifendruck Michelin 125x15

Ungelesener Beitrag von Jörg Kruse » Samstag 6. April 2019, 09:51

Minimum hat geschrieben:
Samstag 6. April 2019, 04:05
Diese Angabe ist von damals, für die damaligen Reifen und ihre Gummimischung/Karkasse.
Meine originalen Michelin Bj.2014 haben sicher auch eine andere Mischung...
Die Angabe galt ind gilt. Die Michelin sind möglicherweise aus einer anderen Gummimischung heute, aber ihr Aufbau ist grundsätzlich unverändert.
Für Reifen anderer Hersteller würde ich diese Werte nicht übernehmen.

Ich bin aber auch der Meinung, dass man nicht mit 1.4 durch die Gegend eiern muss. Seit Jahrzehnten fahre ich vorn wie hinten 2 bar.
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Re: Reifendruck Michelin 125x15

Ungelesener Beitrag von Minimum » Samstag 6. April 2019, 16:31

Früher hatten die Reifen kein Siliciumdioxid Zusatz, der heute mit eingemischt wird. ;)
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Re: Reifendruck Michelin 125x15

Ungelesener Beitrag von hawk » Samstag 6. April 2019, 16:36

Danke für die interessanten Meinungen

Mein Kompromiss zwischen 1.4/1.8 (Citroën) und 2.2/2.2 (Rubber Duck):
1.8/2.0
rubber duck hat geschrieben:
Samstag 6. April 2019, 00:29
Bei flotter Kurvenfahrt zieht es den Reifen zentimeterweit vom Felgenrand weg. Es fehlt nicht viel (vielleicht ein kleines Schlagloch?), und der Reifen rutscht vom Hump. Mit schlagartigem Druckverlust als Folge.
Ist mir mit Vee Rubber h.l. nach etlichen Kurven in (natürlich letzter) Rechtskurve passiert.
Also Finger weg von Vee Rubber.

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Re: Reifendruck Michelin 125x15

Ungelesener Beitrag von Stolle » Samstag 6. April 2019, 16:44

Dito.Ich fülle auch immer vorne 1,8 und Hinten2,0.

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Re: Reifendruck Michelin 125x15

Ungelesener Beitrag von Jörg Kruse » Samstag 6. April 2019, 17:24

hawk hat geschrieben:
Samstag 6. April 2019, 16:36

Ist mir mit Vee Rubber h.l. nach etlichen Kurven in (natürlich letzter) Rechtskurve passiert.
Also Finger weg von Vee Rubber.

f.G Hanspeter
Das zitiere ich nochmal, um es hervorzuheben: Vee Rubber ist ein Dekoobjekt, kein Reifen :daumen:
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