Ausbau Federtöpfe

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Siegfried
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Re: Ausbau Federtöpfe

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Dienstag 29. Mai 2018, 20:23

Hier nur noch der defekte Reibteller als Ergänzung
Im unteren Bereich fehlt ein Teil es Belages.
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ReinhardKÜN
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Re: Ausbau Federtöpfe

Ungelesener Beitrag von ReinhardKÜN » Mittwoch 30. Mai 2018, 12:17

Ich hab`mich jetzt mal daran gemacht, die Federtöpfe vorne aufzuflexen, d. h., den Deckel abzunehmen. Allerdings mußte ich da schon einige mm wegnehmen, bis sich der Deckel löste. Ist der Topf jetzt noch brauchbar? Die Wulst
Federtopf_aufgeflext_klein_markiert.jpg
ist komplett weg.
Federtopf_aufgeflext_3_700.jpg
Aber sonst ist er noch ganz okay. Und der hintere Deckel ist auch noch i. O. und kann dran bleiben.
Die Frage ist jetzt, ob ich die Reibteller und die Zugstrebe auch wieder verwenden kann. Die Beläge der Reibteller sind etwas rostgetränkt, aber sonst noch ziemlich dick und die Zugstreben auf einer Seite sind etwas rostangefressen. Kann ich die rostschutzbehandeln und dann wieder einbauen? Dann bräuchte ich ja nur einen neuen Deckel und die Töpfe sind wieder fit. Ich hab`mal `n paar Fotos von der Aktion gemacht und erhoffe mir Bewertungen und Meinungen.
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Siegfried
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Re: Ausbau Federtöpfe

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Mittwoch 30. Mai 2018, 19:25

Hatte oben doch mal nen Link rein gesetzt.
Sieht dann so ähnlich aus.

Mach die Zugstrebe sauber, und den Rest auch, Deckel drauf und fertig.
Und für ca 40€ wirste keine in dem fertigen Zustand bekommen :-).
Hab ich doch direkt gesagt :-D

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fourgonette
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Re: Ausbau Federtöpfe

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Mittwoch 30. Mai 2018, 19:55

Siegfried hat geschrieben:
Mittwoch 30. Mai 2018, 19:25
Hatte oben doch mal nen Link rein gesetzt.
Sieht dann so ähnlich aus.

Mach die Zugstrebe sauber, und den Rest auch, Deckel drauf und fertig.
Und für ca 40€ wirste keine in dem fertigen Zustand bekommen :-).
Hab ich doch direkt gesagt :-D
Fertiger Zustand? Find ich gar nicht, die sind durchaus noch gut zu gebrauchen. Notfalls steht der neue Deckel etwas über und die Naht wird dann diagonal, so als Art Kehlnaht angelegt. So kommst du wieder genau auf das alte Maß.

Fett rein oder Fett nein, das ist hier die Frage,
die noch zu beantworten ist. Ich würds machen, dünnen Hauch Grapitfett an die Wandung.

Frank

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Siegfried
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Re: Ausbau Federtöpfe

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Mittwoch 30. Mai 2018, 20:12

@Frank: wenn der neue Deckel drauf ist, sind die in einem guten einbaufertigen Zustand.
Also nicht zum Entsorgen - so war das gemeint.
Und so ein Deckel kostet ca 15-20€.
2 Stück = 40€.
Dafür muß man dann keine in so gutem Zustand bekommen.

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Re: Ausbau Federtöpfe

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Mittwoch 30. Mai 2018, 20:23

Siegfried hat geschrieben:
Mittwoch 30. Mai 2018, 20:12
@Frank: wenn der neue Deckel drauf ist, sind die in einem guten einbaufertigen Zustand.
Also nicht zum Entsorgen - so war das gemeint.
Und so ein Deckel kostet ca 15-20€.
2 Stück = 40€.
Dafür muß man dann keine in so gutem Zustand bekommen.
Hätte auch nur aufmerksamer lesen sollen.
Aber würdest du fetten oder nach zusaamenbau Rhizinusöl verwenden??

Frank

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Siegfried
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Re: Ausbau Federtöpfe

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Mittwoch 30. Mai 2018, 21:08

Ich hab vorm Zuschweißen Öl rein laufen lassen.
Denke die Reibbeläge sind getränkt genug, hab ich nicht extra gefettet.

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Re: Ausbau Federtöpfe

Ungelesener Beitrag von ReinhardKÜN » Mittwoch 30. Mai 2018, 23:09

Das sind ja echt ermutigende Kommentare :Danke:
Was haltet ihr davon, wenn ich die Federtöpfe sandstrahlen lasse, um sie dann rostfrei mit entsprechenden Rostschutzaufbau behandele. Das hatte ich mir auch für die Schwingarme (ich hab` aus meinem ersten Entenschrauber-Leben noch welche mit rausgedrückten Achsschenkelbolzen liegen) und die Achsen überlegt. Gibt es da irgendwelche Risiken. Z. B. dass, wenn ich´s vorm Anschweißen des Verschlußdeckels sandstrahlen lasse, die blanke Innenseite des Topfmantels beschädigt wird? Nach Anschweißen des Deckels macht`s ja wohl überhaupt keinen Sinn, weil dann ja wohl Sand `ins Getriebe` kommt. Oder?
Kleiner Ausflug zu den Schwingarmen: Richtet das Sandstrahlen irgendwelche Schäden (z. B. zusätzliches Spiel) in dem `Zylinder` für den Achsschenkelbolzen an?

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Re: Ausbau Federtöpfe

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Mittwoch 30. Mai 2018, 23:17

Du musst alle Bohrungen, Gewinde, Flansche, Dichtflächen und Lagersitze vor dem Sandstrahlen schützen und abdecken. Mit etwas, was den Sandsturm auch aushält. Klebeband z.B. tut es nicht, auch nicht Panzertape.
Ich habe mal fürs Strahlen anderer Fahrwerksteile Schrauben, U-Scheiben, Muttern und passend zugeschnittene 12mm dicke Sperrholzplatten verwendet.

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Sigmar
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Re: Ausbau Federtöpfe

Ungelesener Beitrag von Sigmar » Mittwoch 30. Mai 2018, 23:37

ReinhardKÜN hat geschrieben:
Mittwoch 30. Mai 2018, 23:09
Das sind ja echt ermutigende Kommentare :Danke:
Was haltet ihr davon, wenn ich die Federtöpfe sandstrahlen lasse, um sie dann rostfrei mit entsprechenden Rostschutzaufbau behandele. Das hatte ich mir auch für die Schwingarme (ich hab` aus meinem ersten Entenschrauber-Leben noch welche mit rausgedrückten Achsschenkelbolzen liegen) und die Achsen überlegt. Gibt es da irgendwelche Risiken. Z. B. dass, wenn ich´s vorm Anschweißen des Verschlußdeckels sandstrahlen lasse, die blanke Innenseite des Topfmantels beschädigt wird? Nach Anschweißen des Deckels macht`s ja wohl überhaupt keinen Sinn, weil dann ja wohl Sand `ins Getriebe` kommt. Oder?
Kleiner Ausflug zu den Schwingarmen: Richtet das Sandstrahlen irgendwelche Schäden (z. B. zusätzliches Spiel) in dem `Zylinder` für den Achsschenkelbolzen an?
Warum so kompliziert? Sandstrahlen gibt nur ne raue Oberfläche ne klatte Oberfäche ist meist besser zudem besteht die Gefahr, daß man was kaputtstrahlt.
Einfach mit ner Drahtbürste oder mit ner runden Bürste in die Bohrmaschine spannen und den Rost so gut wie möglich weg machen, danach mit Rostumwandler, dann Grundieren zum Schluß Farbe drauf fertig :lenkrad: :cool:

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