Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

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healer
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von healer » Donnerstag 6. September 2018, 23:26

Gutflug hat geschrieben:
Donnerstag 6. September 2018, 19:36
HaPe hat geschrieben:
Donnerstag 6. September 2018, 18:24
Die grössere Abgasanlage merkt man bei höheren Drehzahlen schon sehr deutlich.
Wie heftig ist denn die Geräuschkulisse (im Innenraum) mit dem Y-teil?
laut :oops:
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healer
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von healer » Donnerstag 6. September 2018, 23:53

Das Fahrgeräusch ist innen und aussen satter und klingt nicht mehr abgewürgt. Das Standgeräusch ist bei mir ein dunkles Blubbern.
Ich werde die Tage mal ein paar Aufnahmen machen, bevor ich sie dann zerlege und danach gibt es einen anderen Sound.
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deuchist
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von deuchist » Sonntag 2. Dezember 2018, 10:39

Hallo,
das You Tube Video von Burton für den Big Bore Kit kennen wohl die meisten die sich dafür interessieren.
Hier ein Beispiel von einem Schrauber ohne professionelle Ausstattung: https://youtu.be/WU40ihbFF_8

Grüsse
Peter
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Enter
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von Enter » Montag 3. Dezember 2018, 19:26

rubber duck hat geschrieben:
Donnerstag 6. September 2018, 09:36
Poype hat geschrieben:
Donnerstag 6. September 2018, 08:20
Enten haben keinen Stundenzähler sondern zählen die Kilometer :eek:
Ich spreche aber weder von Ente noch von Kilometer, sondern von Verschleiß. Und der wird nun mal u.a. auch in Abtragsgeschwindigkeit der Reib- bzw. Gleitpartner angegeben. Was halt pro Stunde und nicht pro Kilometer ist.
Poype hat geschrieben:
Donnerstag 6. September 2018, 08:20
Irgendwie hast Du das Thema verfehlt ;)
Es geht hier nicht um Neumotoren und deren Lager, sondern um den Big Bore Kit.
Auch noch im Jahr 2018 müßen die Kolbenringe einlaufen, gerade bei Grauguß-Zylindern.
Das geht aber nicht in 2,5 Minuten sondern dauert mehrere tausend Kilometer.
MAHLE z.B. schreibt von 6000 km bis sich der Ölverbrauch stabilisiert hat.
Voll belasten kann man den Motor natürlich schon nach ca. 1000 km.
Nee, du hast augenscheinlich den thematischen Schwenk / Zwischeneinschub nicht erfasst :-)

Nochmal kurz:
Gutflug hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 09:30
Ich bin aber noch in der Einfahr-phase und dreh noch nicht über 4000 bzw. kurzfristig 5000 U/min.
Selbstverständlich müssen Kolbenringe einlaufen, wie alles andere auch. Nur braucht das längst nicht so lange wie häufig behauptet, auch bei "alter" Motorentechnik und Graugußzylindern nicht. Auch da ist nach längstens 50 km das Wesentliche erledigt.
Und auch für die Kolbenringe ist es nachteilig, wenn 1000 oder mehr km in einem schonenden Einfahrmodus gefahren wird, und hinterher Volllast abgefordert wird. Ich hab schon auf Karlsruher Untersuchungen verwiesen, wo sie auch einen Käfermotor hart eingefahren und mit der RNT-Methode untersucht haben. Mit entsprechend eindeutig positivem Ergebnis.
Bezüglich der Einfahrphase von Kolbenringen/Zylinder/Kolben hier ein super Video von jemanden der sich Gedanken darüber gemacht hat ( muss man sich halt auf einen Vier -Takter umleiten) : https://www.youtube.com/watch?v=X_h-ZGA_aC4
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rubber duck
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Dienstag 4. Dezember 2018, 10:09

Enter hat geschrieben:
Montag 3. Dezember 2018, 19:26
Bezüglich der Einfahrphase von Kolbenringen/Zylinder/Kolben hier ein super Video von jemanden der sich Gedanken darüber gemacht hat ( muss man sich halt auf einen Vier -Takter umleiten) : https://www.youtube.com/watch?v=X_h-ZGA_aC4
Andere Worte, viele Worte, einzelnes fragwürdig oder sogar unzutreffend erklärt und begründet, aber im Wesentlichen die gleichen Tips und Empfehlungen für das "harte Einfahren". Also unterm Strich insgesamt gut beobachtet und die richtigen Schlüsse gezogen.
:Dhoch:

Wer sich die halbe Stunde nicht antun will, kurz die Zusammenfassung:
1. Einfahren von Anfang an mit voller Last (wird mißverständlicherweise als "Vollgas" bezeichnet), aber nicht sofort mit voller Drehzahl. Darin enthalten / versteckt: Volle Betriebstemperatur muss vorhanden sein.
2. Zündungs- und Vergasereinstellung nicht speziell für das Einfahren verändert, sondern so wie später der finale Zustand sein soll.
3. Einfahrdauer (Zeit) statt Einfahrstrecke (km). Empfehlung: Max. 4 Stunden. 1,5 -2 Stunden reichen völlig. Seine Erfahrung ist, dass es erst ab 30 Minuten abwärts kritisch wird.
4. Ausrollphasen verlängern (Schiebebetrieb), um magere Schmierung darzustellen (m.E. 2-Takter spezifisch)
5. Nicht zu viel Öl. M.E. auch 2-Takter spezifisch. Ich würde es anhängen an 2. - also kein spezielles Einfahröl verwenden, sondern das Öl was später auch regelmäßig verwendet wird.

1. - 3. kann ich bestätigen, ebenso die Adaption von 5., dass kein besonderes Öl verwendet werden soll.
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