Petition gegen Deutsche Umwelthilfe

Fragen zu irgendwelchen anderen Dingen ausser Ente? Soll es ja auch ab und zu einmal geben
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healer
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Re: Petition gegen Deutsche Umwelthilfe

Ungelesener Beitrag von healer » Samstag 17. November 2018, 11:56

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Birne
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Re: Petition gegen Deutsche Umwelthilfe

Ungelesener Beitrag von Birne » Samstag 17. November 2018, 12:27

Richtig. Bußgelder wurden schon immer an gemeinnützige Organisationen verteilt. Von der Justiz und nicht wie von dir behauptet vom Umweltministerium. Bußgeldzahler sind auch Steuerzahler, aber gemeinnützige Organisationen werden eben nicht aus Steuereinnahmen sondern aus Bußgeldeinnahmen unterstützt.
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Siegfried
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Re: Petition gegen Deutsche Umwelthilfe

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Samstag 17. November 2018, 13:28

@Chris: ja habs auch schon gehört
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bari_thorsten
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Re: Petition gegen Deutsche Umwelthilfe

Ungelesener Beitrag von bari_thorsten » Samstag 17. November 2018, 13:41

healer hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 11:55
https://www.eike-klima-energie.eu/2018/ ... tert-wird/
Du zitierst hier ultrarechte Leugner des Klimawandels. Ich bin mir nicht sicher, ob das eine seriöse und zuverlässige Quelle ist.
Der Artikel war zuerst beim Blog Tichys Einblicke erschienen. Und wenn ich Tichy lese, dann schwillt bei mir der Hals zu.
Solche Leute haben nichts für Entenfahrer übrig. Darauf wette ich.

Amüsant ist auch, dass sich die Petition an den Bundestag richtet - und damit an den falschen. Denn zuständig für die Aberkennung der Gemeinnützigkeit oder des Vereinsstatus ist das jeweilige Finanzamt.
Falschaussagen in der Petition gibt es auch bei den jeweiligen Stickstoffwerten und der Behauptung, die DHU würde Steuergelder erhalten, was nicht stimmt. Also scheint die ganze Petition eher unseriös und marktschreierisch.

Was nicht bedeutet, dass ich z.B. diese Abmahnmasche der DHU irgendwie gut finde.
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rubber duck
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Re: Petition gegen Deutsche Umwelthilfe

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Samstag 17. November 2018, 14:09

Birne hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 00:20
Es ist natürlich viel einfacher, auf die DUH rumzuhacken. Die Autohersteller reiben sich die Hände, wenn die so einen Schwachsinn lesen. In den USA müssen die Hersteller Milliarden Strafe zahlen und in Deutschland stellt man lieber diejenigen an den Pranger, die die Bescheißerei nicht gut finden. Na, herzlichen Glückwunsch!
Beschiss gab es bei Euro5 und Euro6 Diesel. Witzigerweise sind das genau die Fahrzeuge, die auch nach der DUH-erklagten Blockade weiterhin in den Städten fahren dürfen. Bis Euro4 (und Benziner bis Euro2 - das wird so oft verschwiegen) ist keinerlei Bescheißerei nachgewiesen. Und genau die sind die Opfer der DUH Klagen. Herzlichen Glückwunsch? Wenn nachträglich seinerzeit nicht geltende Grenzwerte durchgeboxt und der Endverbraucher dafür bestraft wird?

Weiterhin soll man sich mal genauer anschauen, was die DUH genau durchsetzen will. Grenzwerte, deren Überschreitung angeblich so viele Menschenleben fordern würden - was aber von mehr und mehr Fach- und Sachkundigen klar widersprochen wird. Und es keine wissenschaftlich fundierten Grundlagen für derart scharfe Grenzwerte gibt.
Von der Wirkungslosigkeit derartiger "Schutz"maßnahmen ganz abgesehen.
:sauer:

Würde sich die DUH für tatsächlich relevante Grenzwerte und wirksame Gegenmaßnahmen einsetzen, hätte sie meine volle Unterstützung. Aber nicht dieses pedantische Durchsetzen von realitätsfernen Vorschriften mit fraglicher bis fragwürdiger Grundlage, egal was es kostet und egal was für ein Schaden daraus entsteht. Aber wer das dann auch noch gut findet - herzlichen Glückwunsch!
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Birne
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Re: Petition gegen Deutsche Umwelthilfe

Ungelesener Beitrag von Birne » Samstag 17. November 2018, 14:46

Ich hab mal nachgesehen und muss feststellen, dass es nicht richtig ist, was du geschrieben hast:
DUH hat geschrieben: Welche Fahrzeuge wären von einem Fahrverbot betroffen?

Betroffen wären alle Fahrzeuge, die die aktuellen Euro 6 Grenzwerte für NOx im realen Straßenbetrieb nicht einhalten Das sind im Moment alle Dieselfahrzeuge. Die meisten Benzin-, Hybrid, Erdgas-, Flüssiggas- und Elektro-Pkw könnten weiter einfahren.
Da steht nichts von Euro 1-4, sondern von allen Dieselfahrzeugen.

Außerdem hat ja nicht die DUH die Grenzwerte bestimmt und eingeführt. Sie klagt nur gegen Städte, die die festgelegten Grenzwerte überschreiten und das ist ja legitim.

Die Petition müsste sich also gegen Grenzwerte richten, jedoch nicht gegen einen Verein, der sich gegen die Übertretung geltender Grenzwerte zur Wehr setzt.
rubber duck hat geschrieben: Grenzwerte, deren Überschreitung angeblich so viele Menschenleben fordern würden - was aber von mehr und mehr Fach- und Sachkundigen klar widersprochen wird. Und es keine wissenschaftlich fundierten Grundlagen für derart scharfe Grenzwerte gibt.
Von der Wirkungslosigkeit derartiger "Schutz"maßnahmen ganz abgesehen.
Hast du für diese Behauptungen auch irgendwelche Quellen?

Ich hätte hier einen wissenschaftlichen Beitrag der Universität Düsseldorf, der das ganz anders darstellt und sogar eine Grenze von 20 µg/m3 im Jahresmittel nennt:

https://www.uni-duesseldorf.de/home/fil ... ologie.pdf
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supperjoseph
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Re: Petition gegen Deutsche Umwelthilfe

Ungelesener Beitrag von supperjoseph » Samstag 17. November 2018, 16:45

Ich bin ja auch nicht generell gegen die DUH. Aber dass sie so vehement die Enteignung der Autofahrer vorantreibt, sehe ich sehr kritisch. Es trifft doch wieder jene, die sich so schnell kein "sauberes" Auto leisten können. Mir scheint, dass da Einzelpersonen dahinter stehen, die ihr Ego durchsetzen und sich selber bestätigt sehen wollen.
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Re: Petition gegen Deutsche Umwelthilfe

Ungelesener Beitrag von healer » Samstag 17. November 2018, 17:53

Birne hat geschrieben:
Samstag 17. November 2018, 14:46


https://www.uni-duesseldorf.de/home/fil ... ologie.pdf

WIR WERDEN ALLE STÖRBEN :-D


Wennman bedenkt dass die 15 größten Containerschiffe der Welt so viel NOX ausstoßen, wie alle Autos der Welt,
sollte einem klar werden, dass wir hier nur noch verarscht werden.
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Re: Petition gegen Deutsche Umwelthilfe

Ungelesener Beitrag von healer » Samstag 17. November 2018, 17:56

Zum Waldsterben, Peak-Oil, Ozonloch, Ozonwerten der Luft gabs auch Studien, vielleicht nicht von der Uni Düsseldorf, aber von anderen sicher.
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Jörg Kruse
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Re: Petition gegen Deutsche Umwelthilfe

Ungelesener Beitrag von Jörg Kruse » Samstag 17. November 2018, 18:01

Die DUH will keine Grenzwerte durchsetzen. Sie will die Einhaltung schon lange gültiger Grenzwerte durchsetzen. Das ist zunächst mal nicht verwerflich.

Ob diese geltenden Grenzwerte sinnvoll sind, das ist die Frage. Fakt ist: Sie sind politisch vor Jahren beschlossen worden. Also hat die Politik nix gemacht. Die Überschreitungen sind seit Jahren da und bekannt. Da hätte man längst handeln müssen. Entweder Grenzwerte prüfen, bewerten u. wenn nötig und wissenschaftlich vertretbar raufsetzen oder Werte so belassen, weil richtig und notwendig. Dann eben die Industrie in die Pflicht nehmen.

Die DUH nutzt die Untätigkeit der Politik. Hätte man da den Job vernünftig gemacht, hätte die DUH keine Bühne.
(°\=/°) 2CV-Fahrer seit 1984
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