Ich bin Robert

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RobertF
Hat schon mal 'ne Ente gesehen
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Ich bin Robert

Ungelesener Beitrag von RobertF » Dienstag 13. August 2019, 23:28

Hallo ich stelle mich hier vor. Ich bin Robert aus Limburg Holland. Als ich meine Frau kennenlernte in 1976 fuhr sie eine Ente, die hatte sie gekauft in Celle in 1973 für den sagenhaften Preis von 4952,32 DM. Schauen Sie die Rechnung Bezahlung: Bar bei Abnahme!!!!! Sie hatte zwei Jahre in Celle gearbeitet. Ich hatte nichts mit der Ente jedoch wohl was mit Oldimern, ich hatte damals einen Peugeot 201 aus 1929. Den Hauskauf forderte den Verkauf des Peugeot. Aber die Oldtimerliebe blieb und drei Jahre später war da einen Triumph TR3 und TR4 und einen Jaguar MK2, alle zum restaurieren. Die Triumph’s sind schon längst wieder verkauft der MK2 ist geblieben und wurde komplett restauriert was jedoch 20 Jahre gedauert hat und steht nun schon 41 Jahre in meiner Garage. Weil meine Frau Ente fuhr musste ich die notwendige Reparaturen durchführen. Zuerst mit skepsis aber später bewunderte ich die Citroen Ingenieuren dasz sie dieses Auto so anspruchslos konzipiert haben.
Meine Fraau hat unterbrochen bis vor 2 Jahre Ente gefahren also 43 Jahre, ich denke eine echte Leistung, sie hat 7 oder 8 stück gehabt und ich habe 40 Jahre geschraubt, Achsschenkelbolzen erneuert, Kontakten und Zündkerzen gewechselt, Ventile gestellt, 2X Rahmen gewechselt, viel Rost beseitigt und lackiert. Vor zwei Jahre war die Ära zu ende wegen den Autobahnfahrten musst in modernes Auto dran und der letzte Ente wurde mit schmerzen verkauft. In den 40 Jahre hatte sich ziemlich viele Teile angesammelt, Ich hatte 2 Auto’s geschlachtet und die Hauschen verwahrt. Wegen Platzmangel wurde der schlechteste vor 10 Jahre verkauft den anderen ist noch da und was macht man damit. Den Rahmen hatte ich vor 20 Jahre weggeschmissen weil es durchgerostet war . Wenn man jetzt einen Rahmenwechsel in Holland machen will dann muss man met den kompletten Auto beim Tuv vorfahren mit den neuen Rahmen dabei. Der neuen Rahmen bekommt einen Siegel und Papiere und man kann den Umbau machen, ist es fertig dann fährt man mit dem Auto mit neuen Rahmen mit Siegel wieder zum TUV und der alten Rahmennummer wird eingeschlagen. Für mich war diesen Weg nicht möglich da ich vor 20 Jahre den Rahmen weggetan hatte und nur ein Stück von 40 cm mit dem Rahmennummer hatte ich noch aufgehoben, damals hatte dasz gereicht aber heute geht dasz nicht mehr
So habe ich mich die letzte 2 Jahre gefragt was machst du jetzt mit den Teile. Ich habe schon mehrere Fzg restauriert wie den Jaguar MK2, Triumph Tr6, MGA, Ich besitze jetzt noch den Jaguar MK2 Bj. 1965, einen Jaguar XK140DHC BJ.1956 und einen BMW 745i von 1985 mit nur 82.000Km diesen Fzg. sind fertig und in fast Neuzustand.
Im internet sah ich vor 2 Monaten einen Anzeige wo ein 2CV rollendes Fahrgestell mit neuen Rahmen und Papieren Bj.1985 angeboten wurde. Ich dachte dasz ist was ich brauche, mit den Teile die ich habe kann ich den fertig machen. Meine Frau sagte du fängst in deinem Alter (73) doch nicht nochmals an mit einem Projekt. Ich habe nicht zugehört und das Ding sofort gekauft, auch wenn ich nur den schlechten Karosserie drauf setze und den Teile dazu tun ware es interessant für einen potentiale Käufer. Ich habe den Karosserie der 20 Jahre im Schafstall war mal zum vorschein geholt und stellte fest dasz der nicht besser geworden war, da war doch einiges zu machen. So musste die beide Schwellen und Fussboden erneut werden. Die A und C Saule musste da wo sie an den Schellen geschweisst sind repariert werden . Die beide fordere Seitenbleche vor der A-Saule waren schlecht , der Pedalenfussboden innen und aussen musste neu, Die Ecken an der C-saule Unterboden ersetzen wie auch den beide Innenkotflugel hinten und das Rücklichtblech. Tja, der Rahmen ist schon gekauft also fangen wir an und jetzt 2 Monaten später habe ich die Blecharbeiten fertig den Unterboden lackiert und bin jetzt dabei das Hauschen aussen lackierfertig zu machen. Das Hauschen soll in September lackiert sein lt Planung, den Rahmen ist schon fertig, dann kann ich diesen Winter den komplett zusammenbauen und brauche im Frühjahr nur noch den Kotflügeln und Haube dran zu hängen.
Bei den Schweissarbeiten entdeckte ich jedoch dass die Bodenbleche nicht passte. Es stellte sich heraus dasz die Aufnahmepunkten für den Bodenblechen, die Befestigungen von den Federntöpfen 6cm weiter aus ein ander sind als bei einem 2CV. Die montierte Federntopfen sind auch 6cm länger als den Normalen 2CV die Dicke der Töpfen ist gleich. Der Rahmen hat hinten einen Querverstrebung und hinten rechts einen Befestigung für den Auspuff denke ich,weil an den linke Seite diese Befestigung fehlt.
Bis jetzt ist es mir nicht klar was für Rahmen das ist. Auch im Holländisch Forum hat es keinen Klarheit gegeben . Vielleicht ist jemand hier der weiss was für Rahmen ich habe
Ich werde einige Bildern zufügen.
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Zuletzt geändert von RobertF am Dienstag 13. August 2019, 23:47, insgesamt 1-mal geändert.
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rubber duck
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Re: Ich bin Robert

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Dienstag 13. August 2019, 23:38

Hallo Robert,

Danke für die schöne und komplette Vorstellung, und herzlich willkommen hier! :Dhoch:
Mit Ü70 nochmal anfangen eine Ente zu sanieren, Respekt! Das gefällt mir.

1990 hat meine Ente fast das Doppelte gekostet - allerdings als Spécial und aus Belgien...
Das zweite Leben des Ferdinand (Restaurierungsbericht) / Ente auf Autogas (Umbaubericht)
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Dolly-Manne
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Re: Ich bin Robert

Ungelesener Beitrag von Dolly-Manne » Mittwoch 14. August 2019, 07:54

:hy: und Willkommen hier im Forum schöne Vorstellung und Respekt. :kueken:
Manne mit dem Scheifele.
Ich kann vieles aber nicht alles
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Charly76
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Re: Ich bin Robert

Ungelesener Beitrag von Charly76 » Mittwoch 14. August 2019, 10:30

RobertF hat geschrieben:
Dienstag 13. August 2019, 23:28
Als ich meine Frau kennenlernte in 1976 fuhr sie eine Ente, die hatte sie gekauft in Celle in 1973 für den sagenhaften Preis von 4952,32 DM. ...
Meine Fraau hat unterbrochen bis vor 2 Jahre Ente gefahren also 43 Jahre, ich denke eine echte Leistung, sie hat 7 oder 8 stück gehabt und ich habe 40 Jahre geschraubt,...
Willkommen und danke für die illustren Zeilen :Danke: Sehr nett geschrieben!
Schön, dass Deine Frau Dich zur Ente gebracht hat und Respekt für 43 Jahre durchgehend Ente fahren :beifall:

Zu den Fragen bzgl. des Rahmens kann ich leider nichts beitragen :oops:
Das Loch ist Absicht und dient der visuellen Fahrbahnkontrolle...
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Paul ami
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Re: Ich bin Robert

Ungelesener Beitrag von Paul ami » Mittwoch 14. August 2019, 11:04

Hallo

Respekt, mit über 70 noch mal eine Ente restaurien find ich super :hy:

Der Rahmen oder die größeren Federtöpfen könnten vielleicht von einer AMI stammen!
In Holland gibt es doch einen AMI Club; da würde ich mal nachfragen!

Gruß Paul
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Siegfried
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Re: Ich bin Robert

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Montag 19. August 2019, 18:43

Abstand zwischen den Rohren für die Federtopfbefestigung ist bei den alten 2CV: 530mm
Für 2CV mit Scheibenbremse ist der Abstand 599mm

Alles laut WHB :-D

Die 4 Schraubpunkte für Hebel sind ja auch vorne zu erkennen.
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adrian
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Re: Ich bin Robert

Ungelesener Beitrag von adrian » Montag 19. August 2019, 19:26

Einen Rahmen ohne Stehbleche innen habe ich auch noch nicht gesehen. Warum sind auch die Aufnahmen für die Sicherheitsgurte so weit hinten? Für mich sieht das sehr nach Eigenbau aus. Frag doch noch mal im André Citroën Club nach. Dort sind auch ein paar Altenten Spezies unterwegs.
Adrian
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Siegfried
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Re: Ich bin Robert

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Montag 19. August 2019, 19:52

Die Spezies gibt's hier auch :-D
Sind auch zT die die auch im ACC Forum sind.
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Re: Ich bin Robert

Ungelesener Beitrag von RobertF » Montag 19. August 2019, 20:56

@Siegried, der Abstand der Federtopfbefestigung ist bei mir 66cm. Welche 4 Schraubpunkte für Hebeln meinst du?
@Adrian Die Sicherheitsgurtenaufnahmen sind genau wo die bei 2CV auch sind, ich habe dasz verglichen
Ein eigenbau ist nicht logisch dann erschwer ich doch nicht die Arbeit durch von den Massen abzuweichen und grossere Federtopfen zu montieren.
Eine zusätzliche Frage,was bewirkt grössere Federtopfen, der Abstand zu vordere Achse ist gleich nur der zu Fondachse ist kürzer. Ein besseren Federkomfort??
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Siegfried
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Re: Ich bin Robert

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Montag 19. August 2019, 21:10

Wo hast du die 66cm gemessen?
Die 4 Schrauben, die du links neben dem Getriebe im Rahmen hattest/hast.
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