Ölpeilstab

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rubber duck
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Re: Ölpeilstab

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Samstag 10. August 2019, 15:52

Dolly-Manne hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 13:41
@ Rubber
wenn du dir Hape´s Zeichnung anschaust :suche: :suche: siehst :wasguckstdu: du nen Wiederhaken im Bereich des Gummi Pinökel
Ja, und? Ist doch trotzdem möglich, den Gummipöppel auf dem Peilstab weiter runter zu schieben. Der Haken verhindert nur, dass der Pöppel nicht vom Ende abrutscht. Das Auge kann aber größer oder kleiner sein, je nachdem ob der Pöppel auf dem Peilstab runter oder hoch geschoben wird.

@ Rost, hast du Infos wo / für welche Ausführung die verschiedenen Peilstäbe verwendet wurden?
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Paul ami
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Re: Ölpeilstab

Ungelesener Beitrag von Paul ami » Samstag 10. August 2019, 16:16

Habe mal einen Metermaß daneben gelegt.
Demnach dürfte es sich untenrum um die alte Ausführung handeln.

Oben sieht er aber anders aus und der Plaste Penüppel sitzt Bombenfest!

Die Gesamtlänge wären 42cm.
Könnte ja immer noch sein das hier ein völlig anders Teil im Motor steckt!!

Gruß Paul
IMG_20190810_091355.jpg
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HaPe
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Re: Ölpeilstab

Ungelesener Beitrag von HaPe » Samstag 10. August 2019, 19:11

dann besorg Dir die neuere Ausführung, oder gib Deine Adresse, dann fliegt einer ein. :-)
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HaPe
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Re: Ölpeilstab

Ungelesener Beitrag von HaPe » Montag 12. August 2019, 18:48

Die Brieftaube ist auf Reise
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Re: Ölpeilstab

Ungelesener Beitrag von Paul ami » Mittwoch 14. August 2019, 13:42

So, die Brieftaube ist dann hier Sturzflugartig aufgeschlagen....

Vielen Dank an HaPe für die schnelle Hilfe.

Habe dann mal die beiden Peilstäbe verglichen.
IMG_20190814_124313.jpg
Der neue von HaPe ist insgesamt minimal kürzer; sitzt aber unten auch etwas auf.
Ist deutlich zu hören wenn ich ihn mit Schmackes reinschiebe; oben drückts ihn dann aber nicht wieder ein Stück heraus.

Beim alten Peilstab ist der aktuelle Ölstand schon wieder kurz vor MINIMUM.
Beim neuen steht er nur etwas unter Maximum.
Also war meine Vermutung wohl nicht ganz unbegründet, das ich nach meinem Peilstab bei Maximum etwas zu viel Öl drinne habe und das schnell wieder verbrannt bzw ausgeworfen wird.
Zudem habe ich nun den Ölstab oben am Plaste-Penüppel mit einem Stückchen Schrumpfschlauch etwas "verdickt", damit er im Rohr besser abdichtet.
Diese Stelle war nämlich auch nicht richtig dicht, so das hier vielleicht auch etwas Gehäuse-Unterdruck verloren gegangen ist.
Schaumermal....werde berichten.

Gruß Paul
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Re: Ölpeilstab

Ungelesener Beitrag von Poype » Mittwoch 14. August 2019, 17:40

Paul ami hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 13:42
Der neue von HaPe ist insgesamt minimal kürzer; sitzt aber unten auch etwas auf.
In den Schnittzeichnungen sitzen sie doch auch auf :eek: , es soll ja schließlich die Höhe ab dem Boden der Ölwanne gemessen werden.
Bild
Also war meine Vermutung wohl nicht ganz unbegründet, das ich nach meinem Peilstab bei Maximum etwas zu viel Öl drinne habe und das schnell wieder verbrannt bzw ausgeworfen wird.
Warum sollte bei einem etwas höheren Ölstand schneller verbrannt oder ausgeworfen werden? Wie soll das Öl in den Brennraum gelangen oder wo soll es ausgeworfen werden?
Schau Dir doch mal die Zeichnung an
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Re: Ölpeilstab

Ungelesener Beitrag von Paul ami » Mittwoch 14. August 2019, 20:02

Hallo Poype

Wenn ich mir die Zeichnung so ansehe, muss ich dir recht geben.
Kenne das nur von meinen NSU und Ford Motoren.
Wenn da der Ölstand zu hoch ist patscht die Kurbelwelle unten im Öl.
Das kann ja hierbei nicht passieren.
Fakt ist aber, das wenn ich Öl aufgefüllt hatte, es recht schnell wieder weg war.
Auch auf der Autobahn bei flotter Fahrt roch es schon mal nach heißem Öl.
Wenn der Ölstand wieder Richtung Minimum geht schnüffelts nicht mehr und der Ölstand sinkt nicht mehr so schnell weiter.
Daher meine Theorie!

Gruß Paul
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Re: Ölpeilstab

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Mittwoch 14. August 2019, 22:47

Poype hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 17:40
In den Schnittzeichnungen sitzen sie doch auch auf , es soll ja schließlich die Höhe ab dem Boden der Ölwanne gemessen werden.
Die Schnittzeichnung darf man aber nicht überinterpretieren. Nach der Schnittzeichnung hat der Motor beide Zylinder auf einer Ebene, nur der eine hat Stößelstangen und nur der andere Zuganker. Muss also längst nicht zwingend so sein, dass der Ölpeilstab unten aufsitzt, nur weil es hier so aussieht. HaPes Bild find ich da wesentlich aussagefähiger.
Und gemessen wird das Öl nicht in mm über Ölwannenboden. Viele andere Motoren haben Peilstäbe die weit über dem Ölwannenboden enden.

Dass ein zu hoher Ölstand zu mehr Ölverbrauch führt, ist logisch. Mehr Öl was im Motorgehäuse herum geschleudert wird, vor allem wenn bewegte Teile auf den Ölspiegel treffen, sorgt für mehr dynamischen Druck an Dichtungen und Kolbenringen. Zudem mehr Öldampf und Ölnebel, der über die Kurbelgehäuseentlüftung entweicht.
Ich hatte schon einen BMW-Motor in der Mache, bei dem ein zu hoher Ölstand Dichtungen, Wasser- und Ölpumpe beschädigt hat. So ohne ist das nicht.
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Re: Ölpeilstab

Ungelesener Beitrag von Paul ami » Donnerstag 15. August 2019, 09:21

Na da hab ich ja wieder ne Diskusion losgetreten....

Wie gesagt, ist dieser Motor völliges Neuland für mich und ich muss da erstmal reinfinden.
Mit Ford V6 und NSU Max-Motoren kenne ich mich etwas besser aus.

Ich wusste ja am Anfang auch nicht das über den Öleinfüllstutzen und dem Ansaugtrakt ein Unterdruck im Kurbelgehäuse erzeugt wird!
Zum Teil sind die Entlüftungen bei anderen Motoren auch an den Luftfilter angeschlossen, aber dort wird dann nicht ein solcher Unterdruck angestrebt.
Auch kannte ich die Methode des Unterdruck-Messgerätes für den Enten-Motor nicht.

Zudem schrieb ich ja weiter oben das ich den Platik-Penüppel am Peilstab besser abgedichtet habe.
Weil ich mir denke, wenns da nicht richig dicht ist kann sich ja auch kein gescheiter Unterdruck aufbauen!
Der Öleinfüllstutzen wurde ja schon erneuert, weil der otor stark ölte; was nun schon sehr viel besser geworden ist.
Also schaumermal wie sich der Motor nun verhält.
Wenns Wetter besser ist wird der Wagen wieder mehr bewegt.....

Gruß Paul
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Re: Ölpeilstab

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Donnerstag 15. August 2019, 12:16

Paul ami hat geschrieben:
Donnerstag 15. August 2019, 09:21
Na da hab ich ja wieder ne Diskusion losgetreten....
:-D Keine Bange, Paul. Das ist hier ziemlich normal...
Paul ami hat geschrieben:
Donnerstag 15. August 2019, 09:21
Ich wusste ja am Anfang auch nicht das über den Öleinfüllstutzen und dem Ansaugtrakt ein Unterdruck im Kurbelgehäuse erzeugt wird!
So ungewöhnlich ist das nicht. Der Unterdruck wird nicht dadurch erzeugt, dass was kräftig an der Entlüftung saugen würde, sondern dass es im Öleinfüllstutzen ein Membranventil / Schnüffelventil / Schnüffelstück hat. Das ist ziemlich gängig, das hat es so auch bei VW, BMW, Opel, Steyr, ... Die Entlüftung geht fast immer in den Luftfilter, damit die Öldämpfe nicht frei in die Umgebung gelangen sondern mit verbrannt werden.
Beim 2CV ist von daher ein stärkerer Unterdruck, weil sich das effektive Volumen im Kurbelgehäuse stark ändert, da sich beide Kolben gleichzeitig in Richtung OT bewegen (Unterdruck im Kurbelgehäuse), bzw. in Richtung UT (Überdruck im Kurbelgehäuse, der über das Schnüffelventil in den Luftfilter abgelassen wird). Bei anderen Motoren mit gegenläufiger Kolbenbewegung kompensiert sich da mehr.
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