Fragen zu meiner Krümmerspinnenreparatur

alles betreffend Motor, Chassis, Getriebe, Elektrik etc.
Benutzeravatar

HaPe
hat ne Ente wieder aufgebaut
hat ne Ente wieder aufgebaut
Beiträge: 1144
Registriert: Dienstag 30. Dezember 2008, 00:10
Wohnort:
Danke gesagt: 15x
Danke erhalten: 15x
Sternzeichen:
Alter: 63

Re: Fragen zu meiner Krümmerspinnenreparatur

Ungelesener Beitrag von HaPe » Mittwoch 9. Januar 2019, 13:30

Die Flächen der Ansaugspinne werden nach dem zusammenschweissen, zueinander ausgerichtet, geplant.
Alle Metall-Konstruktionen verziehen sich beim Feuerverzinken.
Zuletzt geändert von HaPe am Mittwoch 9. Januar 2019, 14:46, insgesamt 1-mal geändert.
Ha-Pe
Benutzeravatar

Siegfried
hat ne Ente wieder aufgebaut
hat ne Ente wieder aufgebaut
Beiträge: 2974
Registriert: Montag 19. Oktober 2015, 12:26
Wohnort: .
Danke gesagt: 16x
Danke erhalten: 48x

Re: Fragen zu meiner Krümmerspinnenreparatur

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Mittwoch 9. Januar 2019, 14:42

healer hat geschrieben:
Mittwoch 9. Januar 2019, 13:28
Dass dieses Miniloch ein Ablauf ist, weiss ich wohl, die Frage war, wie ich da so ein kleines Loch wieder reinbekomme.
Welchen Durchmesser darf das im Maximum haben?
1mm
Bohrmaschine / Dremel
Benutzeravatar

Gutflug
ist schon mal mitgefahren
ist schon mal mitgefahren
Beiträge: 154
Registriert: Sonntag 25. Januar 2015, 12:55
Wohnort:
Danke gesagt: 1x
Danke erhalten: 0

Re: Fragen zu meiner Krümmerspinnenreparatur

Ungelesener Beitrag von Gutflug » Samstag 12. Januar 2019, 11:56

healer hat geschrieben:
Mittwoch 9. Januar 2019, 13:26
Ich war wegen der Durchmesser der Löcher von der alten Spinne nicht sicher, ob das nicht verbastelt war...

Aber ich verstehe die Dinge gerne.
Deshalb muss ich fragen, warum eine normale Spinne eine 'gute' ist, und eine Verzinkte schlecht ist.
Ohne Begründung kann ich damit nicht viel anfangen.

Verzogen ist sie nicht, die Dichtflächen sind plan, was also bringt sie in die Kategorie 'schlecht'?
Es ist schade, dass hier mehr durch den Kakao gezogen, als erklärt wird. Die Idee mit dem Verzinken finde ich gar nicht so schlecht, weil Du bei alten Spinnen die Gefahr hast, dass Rostpartikel vom Inneren der Ansaugrohre in den Brennraum kommen und dort einen Kolbenfresser verursachen könnten. Deswegen reibe ich diese Rohre (wenn schon Flugrost zu sehen ist) mit Akupatz (die Drahtknäule, mit denen man Töpfe putzt), die ich mit einer Drachenschnur in den Rohren hin- und herziehe, aus. Das reicht eigentlich. Das Problem mit dem Verzug der Spinne ist folgendes: Die Spinne definiert die Position Deiner Zylinder, deswegen muss man die beim Zusammenbau des Motors erst anlegen, bevor man die Zylinderkopfschrauben anzieht. Sollte Deine Spinne durch das Verzinken verzogen sein, sitzen Deine Zylinder evtl. nicht mehr parallel zum Motor, die Folge: der Zylinderkopf dichtet nicht mehr, auf die Pleuellager kommt eine Querbelastung. Ich an Deiner Stelle würde das Kind nicht gleich mit dem Badewasser ausgießen. Bau den Motor mit einer unbehandelten Originalspinne zusammen und setzt anschließend Deine Verzinkte drauf. Stimmen die Löcher und Bolzen (ohne Schrauben und Muttern!!!), verwende das verzinkte Teil, schau Dir aber ganz genau die Spaltmaße an den Auflageflächen an! Wenn Du Zweifel hast, lass es, die Spinne ist massiver als Deine Zylinderkopfschrauben und verzieht Deine Zylinder!
Benutzeravatar

HaPe
hat ne Ente wieder aufgebaut
hat ne Ente wieder aufgebaut
Beiträge: 1144
Registriert: Dienstag 30. Dezember 2008, 00:10
Wohnort:
Danke gesagt: 15x
Danke erhalten: 15x
Sternzeichen:
Alter: 63

Re: Fragen zu meiner Krümmerspinnenreparatur

Ungelesener Beitrag von HaPe » Samstag 12. Januar 2019, 12:07

wer ist hier durch den Kakao gezogen, und nichts erklärtworden?
Ha-Pe
Benutzeravatar

Gutflug
ist schon mal mitgefahren
ist schon mal mitgefahren
Beiträge: 154
Registriert: Sonntag 25. Januar 2015, 12:55
Wohnort:
Danke gesagt: 1x
Danke erhalten: 0

Re: Fragen zu meiner Krümmerspinnenreparatur

Ungelesener Beitrag von Gutflug » Samstag 12. Januar 2019, 22:18

HaPe hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 12:07
wer ist hier durch den Kakao gezogen, und nichts erklärtworden?
...irgendeiner hat gesagt, er soll die Spinne wegwerfen, das ist für mich Kakao...und niemand hat erklärt, wieso der Verzug der Spinne ein Problem ist...der Laie denkt vielleicht, solange er die Schrauben und Muttern draufkriegt, ist die Spinne noch in Ordnung...nix für Ungut, ich wollte keinen Streit anzetteln...ich weiß aber aus eigener Erfahrung, wenn man (nach eigener Meinung) etwas Schönes gebastelt hat, ist es nicht sehr motivierend, wenn einer sagt, wird es weg, Du hast gepfuscht...
Benutzeravatar

Gutflug
ist schon mal mitgefahren
ist schon mal mitgefahren
Beiträge: 154
Registriert: Sonntag 25. Januar 2015, 12:55
Wohnort:
Danke gesagt: 1x
Danke erhalten: 0

Re: Fragen zu meiner Krümmerspinnenreparatur

Ungelesener Beitrag von Gutflug » Samstag 12. Januar 2019, 22:20

sorry Vertipper: wirf !!! nix wird
Benutzeravatar

Jörg Kruse
hat ne Ente wieder aufgebaut
hat ne Ente wieder aufgebaut
Beiträge: 725
Registriert: Montag 12. November 2012, 13:36
Wohnort:
Danke gesagt: 4x
Danke erhalten: 12x

Re: Fragen zu meiner Krümmerspinnenreparatur

Ungelesener Beitrag von Jörg Kruse » Sonntag 13. Januar 2019, 14:41

HaPe hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:32
schmeiss das Verzinkte Ding weg, und nimm eine vernünftige Ansaugspinne.
Was soll da das verzinkte bewirken, ausser den Verzug der Spinne?
Muttern sind M8 SW12.
Fragst Du ernsthaft, warum man verzinkt? Wenn man sich so manche alte unverzinkte Spinne ansieht, dürfte schnell klar sein, warum.
(°\=/°) 2CV-Fahrer seit 1984
Benutzeravatar

dollytom
hat ne Ente wieder aufgebaut
hat ne Ente wieder aufgebaut
Beiträge: 2243
Registriert: Sonntag 28. Dezember 2008, 22:51
Wohnort:
Danke gesagt: 3x
Danke erhalten: 3x
Sternzeichen:
Alter: 46
Kontaktdaten:

Re: Fragen zu meiner Krümmerspinnenreparatur

Ungelesener Beitrag von dollytom » Sonntag 13. Januar 2019, 15:16

MAl ne prinzipielle Frage.
Die Abgase eines Autos haben im verbrennungsraum bis 2000 Grad. ein normaler Krümmer wird bis zu 600 Grad heiss, bei sportmotoren geht es auch bis zur rotglut
Mein Auspufflack ist weggebrannt.

verzinkt wird im allgemeinen mit ca 500Grad.
Vernünftig verzinkt wird mit aufheizen des bauteils und nachträglichem langsamen Abkühlen.

Wieso ein Krümmer sich dabei verzieht, muss mir mal einer erklären, der Krümmer verzinkt.
Ich würde mir eher Sorgen darüber machen, dass der Zink verbrennt/ sich verflüssigt, also das nicht von langer dauer ist.

Was mich an den Photos stört, ist, dass die dichtfläche unter dem Vergaser nicht geschliffen aussieht.
Also scheint jemand die dinger einfach zu verzinken und nicht nachzuschleifen.

Das wäre für mich dann der Grund "finger weg " zu schreiben. Wenn jemand so arbeitet, dann wird er sich sicher auch nicht um Verzug kümmern, also hat HaPe damit auch nicht unrecht.
nur echt mit dem grünen draht und dem roten KolbenbolzenZiegelstein. Nehmt mich bloss nicht Ernst. Mein Vorname ist nämlich anders.
Benutzeravatar

fourgonette
hat ne Ente wieder aufgebaut
hat ne Ente wieder aufgebaut
Beiträge: 1891
Registriert: Freitag 31. Juli 2015, 21:11
Wohnort:
Danke gesagt: 6x
Danke erhalten: 13x

Re: Fragen zu meiner Krümmerspinnenreparatur

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Sonntag 13. Januar 2019, 15:24

Jörg Kruse hat geschrieben:
Sonntag 13. Januar 2019, 14:41
HaPe hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 15:32
schmeiss das Verzinkte Ding weg, und nimm eine vernünftige Ansaugspinne.
Was soll da das verzinkte bewirken, ausser den Verzug der Spinne?
Muttern sind M8 SW12.
Fragst Du ernsthaft, warum man verzinkt? Wenn man sich so manche alte unverzinkte Spinne ansieht, dürfte schnell klar sein, warum.
Das frage ich mich aber auch, weil am Auslaß das Zink verbrennen dürfte und es hier bald wieder rostet. Und der Rest der Spinne rostet wenig oder garnicht, zumindest bei miener Spinne. Man fährt viele 100.000km gut ohne verzinken dieses Teils. Okay, nach 1.000000km ist vielleicht mal was durchgerostet. :( :(

Ansonsten: An meiner Spinne war mal ein Auge zur Verschraubung und die Wandung am Auslaß arg dünn gerostet: Da habe ich mit Schutzgas Material aufgeschweißt, verputzt, Loch wieder mit Dremel aufgeweitet und seitdem 50.000km gefahren. Hatte Bedenken, dass an dem Gußteil was reißt, aber keine Probleme. :-D :-D

Frank
Benutzeravatar

Gutflug
ist schon mal mitgefahren
ist schon mal mitgefahren
Beiträge: 154
Registriert: Sonntag 25. Januar 2015, 12:55
Wohnort:
Danke gesagt: 1x
Danke erhalten: 0

Re: Fragen zu meiner Krümmerspinnenreparatur

Ungelesener Beitrag von Gutflug » Sonntag 13. Januar 2019, 20:00

dollytom hat geschrieben:
Sonntag 13. Januar 2019, 15:16
MAl ne prinzipielle Frage.
Die Abgase eines Autos haben im verbrennungsraum bis 2000 Grad. ein normaler Krümmer wird bis zu 600 Grad heiss, bei sportmotoren geht es auch bis zur rotglut
Mein Auspufflack ist weggebrannt.

verzinkt wird im allgemeinen mit ca 500Grad.
Vernünftig verzinkt wird mit aufheizen des bauteils und nachträglichem langsamen Abkühlen.

Wieso ein Krümmer sich dabei verzieht, muss mir mal einer erklären, der Krümmer verzinkt.
Ich würde mir eher Sorgen darüber machen, dass der Zink verbrennt/ sich verflüssigt, also das nicht von langer dauer ist.

Was mich an den Photos stört, ist, dass die dichtfläche unter dem Vergaser nicht geschliffen aussieht.
Also scheint jemand die dinger einfach zu verzinken und nicht nachzuschleifen.

Das wäre für mich dann der Grund "finger weg " zu schreiben. Wenn jemand so arbeitet, dann wird er sich sicher auch nicht um Verzug kümmern, also hat HaPe damit auch nicht unrecht.
Die Spinne wird ja nur auf der Auslassseite so heiss und wenn sich da das Zink löst, geht es einfach durch den Auspuff, also nicht schlimm...
Antworten