Befestigungsblech der Fliehgewicht auf der Nockenwelle

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kieloben
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Befestigungsblech der Fliehgewicht auf der Nockenwelle

Ungelesener Beitrag von kieloben » Donnerstag 19. April 2018, 20:36

Ich habe da mal eine Frage zur Demontage des inneren Befestigungsbleches der Fliehgewichte. Wenn ich die Verstemmung ausbohre, ist doch hinterher kein Material mehr da, um das neue Blech zu befestigen. Wie macht ihr das oder mache ich einen Denkfehler. Das Blech muss raus, da ein Stift nicht mehr am Platz war.

Gruß Detlev

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Siegfried
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Re: Befestigungsblech der Fliehgewicht auf der Nockenwelle

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Donnerstag 19. April 2018, 20:44

Hi,
du meinst das Blech was an der Nockenwelle fest ist?
Bild ist hilfreicher :-)

Ich hab das noch nie gehabt, das ich das wechseln müßte.
Muß ja passen, damit Zündzeitpunkt usw stimmt.

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Re: Befestigungsblech der Fliehgewicht auf der Nockenwelle

Ungelesener Beitrag von kieloben » Donnerstag 19. April 2018, 21:04

246108763_54506a.jpg
Hier ein Bild vom Übeltäter.
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Re: Befestigungsblech der Fliehgewicht auf der Nockenwelle

Ungelesener Beitrag von Gutflug » Donnerstag 19. April 2018, 21:13

ist es nicht weniger Aufwand, einen neuen Bolzen zu schnitzen und in das Loch mit Loctite einzukleben? Evtl. in das Loch und ans Ende vom Bolzen ein Gewinde schneiden...

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Re: Befestigungsblech der Fliehgewicht auf der Nockenwelle

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Donnerstag 19. April 2018, 21:54

Silberlot mit niedrigstem Schmelzpunkt, Flamme auf Halter halten, Alu ähnlicher Schmelzpunkt! oder anschweißen/punkten nach Probeschweißen an ähnlich filigranem Material. 3 Punkte
Gibt es denn die Halter neu zu kaufen? Bild?
Bolzen herstellen braucht Drehbank.

Frank

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Re: Befestigungsblech der Fliehgewicht auf der Nockenwelle

Ungelesener Beitrag von Fedja » Donnerstag 19. April 2018, 22:09

Moin, wenn ich das Blech weiter verwenden will löse ich es, indem ich die Verstemmung mit vielen leichten Schlägen und einem Zahnarztmeißel zurück klopfe und das Teil dann mit der Zange lose wackle. Du kannst das Blech vorsichtig mit zwei Zangen greifen, leicht hin und her biegen und es bricht in der Mitte durch, weil das Material recht spröde ist. Danach lässt sich die Verstemmung weitgehend mit einer Zange zurück drücken, den Rest kannst du weg feilen.
Gruß, Fedja

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Re: Befestigungsblech der Fliehgewicht auf der Nockenwelle

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Freitag 20. April 2018, 07:14

Wär mir alles zu mau.
Schweißen gibt sicher ne Unwucht rein.
Und das nachher wieder an der richtigen Stelle verstemmen, ich weiß nicht.

Wahrscheinlich würd ich die max Arbeit machen.
Motor abdichten und dabei ne andere Nockenwelle einbauen.

Eventuell Bolzen einkleben und ne elektr. Zündung fahren.

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Re: Befestigungsblech der Fliehgewicht auf der Nockenwelle

Ungelesener Beitrag von joergkaiser01 » Freitag 20. April 2018, 08:01

Genau das ist mir auch im Dezember passiert. Ich habe das Blech abgebaut. Dabei ist es etwas eingerissen. Nach dem Richten habe ich die Bolzen von hinten angeheftet und den Riss verschweißt. Das Blech habe ich dann versucht zu verstemmen. Das habe ich nicht hinbekommen. Deshalb habe ich auch an der Nockenwelle einige Punkte verschweißt. Da ich den ganzen Motor erst im letzten August komplett gemacht hatte, warte ich jetzt erst einmal mit dem Austausch der Nockenwelle. Aber irgendwann kommt die raus...

Mit einigen Markierungen vor dem Zerlegen kann man das auch hinreichend genau wieder einsetzen.

Viele Grüße Jörg

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Re: Befestigungsblech der Fliehgewicht auf der Nockenwelle

Ungelesener Beitrag von kieloben » Freitag 20. April 2018, 09:44

Erstmal Danke für eure Antworten, ich werde berichten, wie es ausgegangen ist.

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Re: Befestigungsblech der Fliehgewicht auf der Nockenwelle

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Freitag 20. April 2018, 11:00

Siegfried hat geschrieben:
Freitag 20. April 2018, 07:14
Wär mir alles zu mau.
Schweißen gibt sicher ne Unwucht rein.
Und das nachher wieder an der richtigen Stelle verstemmen, ich weiß nicht.

Wahrscheinlich würd ich die max Arbeit machen.
Motor abdichten und dabei ne andere Nockenwelle einbauen.

Eventuell Bolzen einkleben und ne elektr. Zündung fahren.
Unwucht dürfte bei halber Drehzahl der Nockenwelle, geringem Radius und dem geringen gewicht des Schweißguts zu vernachlässigen sein, nach meiner Ansicht.

Das Ausrichten des Halters auf dem Zapfen muß absolut genau möglich sein, denke ich.
Wenn nicht, würde ich den bloß nicht abnehmen.

Frank

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