Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

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Poype
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von Poype » Dienstag 28. August 2018, 16:42

fourgonette hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 22:59
Und das geht? Dann nur ein Längstopf oder zwei (beidseitig also einen)?? :eek:
Frank
Das geht ganz gut.
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+ S-Rohr + Längsschalldämpfer + kurzes Endrohr
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fourgonette
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Dienstag 28. August 2018, 16:47

Poype hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 16:42
fourgonette hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 22:59
Und das geht? Dann nur ein Längstopf oder zwei (beidseitig also einen)?? :eek:
Frank
Das geht ganz gut.
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+ S-Rohr + Längsschalldämpfer + kurzes Endrohr
Das gefällt mir sehr gut! Eigenbau? Und was sagt die Rennleitung?

Frank
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Poype
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von Poype » Dienstag 28. August 2018, 17:48

fourgonette hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 16:47
Das gefällt mir sehr gut! Eigenbau? Und was sagt die Rennleitung?
Frank
Kein Eigenbau, in France gekauft aber vermutlich in Belgien von Perfect Product ( André Jaques) produziert.
Die sagt: Startverbot :eek:
Der Sound ist schon kernig aber gefühlt auch nicht lauter als mir bekannte Doppelauspuffanlagen mit Zulassung.
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von Gutflug » Montag 3. September 2018, 18:43

Kurzes Update:

Habe die Originalbedüsung ausprobiert, das geht gar nicht, ab 3000 U/min keine Leistung mehr. Ich bin mit dieser definitiv viel zu mageren Einstellung 300km am Stück gefahren und habe mir danach die Zündkerzen angeschaut, seltsamerweise immer noch schwarz. Vielleicht wechsel ich doch noch in wärmere Zündkerzen, denn die Bedüsung, wie ich sie jetzt fahre, fühlt sich ganz gut an (120 in der 1. Stufe, 115 in der 2. Stufe). Die Kat-regelung funzt auch wieder, es war nur ein Kabelschuh am Magnetventil locker. Als nächstes fahre ich mal zum Abgastesten...
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von iglaubi » Dienstag 4. September 2018, 13:24

Welchen Luftfilter nutzt Du denn?
Falls Du den originalen 2CV Luftfilter nutzt, mach Dir einen K+N Einsatz da rein. Dieser hier passt genau, hab ich auch drin. https://www.amazon.de/gp/product/B00062 ... UTF8&psc=1
Ich fahre Visa-Motor, hab aber keinen Platz für den großen Visa Luftfilter. Mit dem originalen Luftfiltereinsatz läuft mein Motor auch nur bis 3000 U/min und stottert
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von Jörg Kruse » Dienstag 4. September 2018, 13:53

Zu Testzwecken kann er ja erstmal ohne Filtereinsatz fahren und gucken, ob es was ändert.
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von Gutflug » Mittwoch 5. September 2018, 09:30

...stimmt, mit ohne Luftfilter müsste zeigen, ob der Originalfilter ein Problem ist. Ich vermute allerdings, dass das erst in den ganz oberen Drehzahlbereichen eine Rolle spielt. Ich bin aber noch in der Einfahr-phase und dreh noch nicht über 4000 bzw. kurzfristig 5000 U/min. Langfristig wollte ich eh nach einem anderen Luftfilterkasten suchen, die 54 Euro, die K&N für Ihren Einsatz abrufen, sind ganz schön knackig, für das Geld finde ich bestimmt auch einen gebrauchten Luftfilterkasten. Aber danke für den Tipp!
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Mittwoch 5. September 2018, 16:19

Gutflug hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 09:30
Ich bin aber noch in der Einfahr-phase und dreh noch nicht über 4000 bzw. kurzfristig 5000 U/min.
Die "gute" alte Einfahrmethode.
Allerdings längst nicht mehr Stand der Technik, weil die doch gar nicht so gut ist.
"Einschleifen" tut sich bereits nach wenigen Minuten nichts mehr. Der Verschleiß sinkt dann in den tiefen nm/h oder gar pm/h (Nanometer bzw. Picometer pro Stunde). Aber alle Lagerstellen müssen ihre tribologische Wechselschicht aufbauen. Dafür brauchen sie Wärme, Last und Öladditive in allen möglichen Betriebspunkten.

Deswegen ist das richtige und tatsächlich bessere Einfahren das "harte Einfahren": Motor gründlich warm fahren, und dann ab auf die Landstraße und Kilometer fressen. In unterschiedlichsten Lastpunkten (so wie eben üblich auf der Landstraße), bis rein in Volllast und Überdrehzahl. Damit werden die Lager deutlich verschleißfester und langlebiger - nach Untersuchungen in einem Karlsruher Institut auch bei alter Motorentechnik (VW Käfer).

Schon vor über 10 Jahren hat Daimler mit dem harten Einfahren das Einfahrprogramm an den Abnahmeprüfständen von >2h auf unter 20 Minuten gedrückt; Audi von ~ 30 Minuten auf ~ 2,5 Minuten.
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von healer » Mittwoch 5. September 2018, 23:58

Wir kreisen hier das Problem nur um Vergaserbedüsung und Luftfilter ein, mich würde interessieren, ob Du die originale Auspuffanlage fährst, oder eine mit etwas größerem Querschnitt und/oder weniger Widerstand.
Der K&N ist super, aber das, wasan Luft reingeht, will ja auch wieder raus. Das ist doch die Idee des Doppelauspuffs, oder des Fächerkrümmers. Der läuft auch genau gar nicht, wenn hinter Ihm das Abgas durch diese originalen Röhrchen abgeht. Hinterm Hosenrohr einen größeren Querschnitt verwendet, läuft das prima. Das macht sich beim 602er schon sehr positiv bemerkbar, beim Visa sollte die Freude noch größer sein. Nur mal als Idee.
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Re: Frage zum Big Bore Kit ... mal wieder ....

Ungelesener Beitrag von Poype » Donnerstag 6. September 2018, 08:20

rubber duck hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 16:19
Die "gute" alte Einfahrmethode.
Allerdings längst nicht mehr Stand der Technik, weil die doch gar nicht so gut ist.
"Einschleifen" tut sich bereits nach wenigen Minuten nichts mehr. Der Verschleiß sinkt dann in den tiefen nm/h oder gar pm/h (Nanometer bzw. Picometer pro Stunde). Aber alle Lagerstellen müssen ihre tribologische Wechselschicht aufbauen. Dafür brauchen sie Wärme, Last und Öladditive in allen möglichen Betriebspunkten.
Enten haben keinen Stundenzähler sondern zählen die Kilometer :eek:
rubber duck hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 16:19


Deswegen ist das richtige und tatsächlich bessere Einfahren das "harte Einfahren": Motor gründlich warm fahren, und dann ab auf die Landstraße und Kilometer fressen. In unterschiedlichsten Lastpunkten (so wie eben üblich auf der Landstraße), bis rein in Volllast und Überdrehzahl. Damit werden die Lager deutlich verschleißfester und langlebiger - nach Untersuchungen in einem Karlsruher Institut auch bei alter Motorentechnik (VW Käfer).

Schon vor über 10 Jahren hat Daimler mit dem harten Einfahren das Einfahrprogramm an den Abnahmeprüfständen von >2h auf unter 20 Minuten gedrückt; Audi von ~ 30 Minuten auf ~ 2,5 Minuten.
Irgendwie hast Du das Thema verfehlt ;)
Es geht hier nicht um Neumotoren und deren Lager, sondern um den Big Bore Kit.
Auch noch im Jahr 2018 müßen die Kolbenringe einlaufen, gerade bei Grauguß-Zylindern.
Das geht aber nicht in 2,5 Minuten sondern dauert mehrere tausend Kilometer.
MAHLE z.B. schreibt von 6000 km bis sich der Ölverbrauch stabilisiert hat.
Voll belasten kann man den Motor natürlich schon nach ca. 1000 km.
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