Restauration Acadiane

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Siegfried
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Samstag 2. Juni 2018, 19:53

Heute hab ich mich mal um den Batteriekasten/Halter gekümmert.
Weil ich vorne einen Querstabi (graue Stange) einbaue, wird es an der hinten Abstützung etwas eng.
Also mußte ich dort ein Teil weiter hinten anschweißen.
So gefällt es mir dann doch besser, nicht das es dort beim Einfedern unbekannte Matallgeräusche gibt :-).
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Siegfried
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Samstag 2. Juni 2018, 20:06

Auch die neue Frontscheibe ist angekommen.
Und der beste Platz ist da wo sie hingehört :-)

Es handelt sich um eine Verbundglasscheibe (baue keine anderen mehr ein).
Dabei ist zwischen 2 Glasschichten eine Folie eingebracht, die verhindert das bei einem Schaden die komplette Scheibe zerbröselt.
Meist wird ja nur die äußere Glasschicht beschädigt (z.B. Steinschlag)

Wenn die Scheibe verbaut ist, kann man diesen Scheibentyp an den 2 Stichen erkennen.

Einscheibenglas (Sekurit) hat nur einen Stich, oder keinen.
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Siegfried
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Dienstag 5. Juni 2018, 20:24

Es geht nach vorn, im wahrsten Sinne des Wortes.
Der Motor hat seine neue Kupplung bekommen.
Diese muß zentriert werden, damit sie beim Einbau ans Getriebe auch mit der Verzahnung an die Hauptwelle paßt.

Ich hab mir mal eine defekte Kupplungsglocke organisiert und so umgebaut, das ich den Zentrierdorn auch dort einlegen kann.
So ist das ganze noch etwas genauer und der Motoreinbau geht noch etwas einfacher.
Den seitlichen Ausschnitt hab ich so vergrößert, das man dort die Befestigungsschrauben anziehen kann.

Der Eingebaute KAT bekommt seine gezielte Falschluft über eine Baypassventil und den nachfolgenden Luftschlauch.
Dieser hat im inneren noch eine Reduzierung mit 1mm Bohrung.
Darf man bei den Mayer Kats nicht vergessen einzubauen, sonst funktioniert das nicht richtig.
Die Luft wird unter dem Vergaser zugeführt.

Mein fertig aufgebauter "Prüfstand".
Nach kleinen Problemen an Anfang - man sollte schon alles was man anbaut auch kontrollieren, sonst ist was lose oder es fehlen Teile - konnte es losgehen.
Und!?
Er sprang recht willig und nach recht kurzer Starter Zeit an.
Die richtige Einstellung erfolgt dann im Eingebauten Zustand, wenn alles angeschlossen ist.

Somit konnte der Motor dann auch an seinen Platz wandern.
Dank gut zentrierter Kupplung fiel er fast selbst ans Getriebe.

Motor noch festgeschraubt du Tagewerk für heute beendet :-)
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Stolle
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Stolle » Mittwoch 6. Juni 2018, 20:23

:kueken: :kueken:

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Siegfried
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Freitag 8. Juni 2018, 20:47

Jetzt fehlt vor dem Motor nur noch der Schloßträger (wo das Haubenschloß befestigt wird), Lämpenträger wie der 2CV hat er ja so nicht, da diese in den Kotflügeln sitzen.
Wenn das montiert ist, kann ich die Haubenstange anbringen - wichtig wenn die Motorhaube vom Lackieren kommt.
Wüßte sonst nicht wo ich sie hin tun sollte, wenn nicht direkt anbauen.

Hab beim Raussuchen eines brauchbaren Trägers festgestellt das es wohl 2 unterschiedliche gibt.
Der eine hat den Gegenhalter für den Haubenzug, der andere nicht.
Da ist das direkt an dem eigentlichen Haubenschloß mit dran.

Beide sind aber an der selben Stelle beschädigt, da wo die Muttern für die Befestigung Haubenschloß sind.
Hab mal nachgemessen, ist 0,4-0,5mm Blech :-)
Für die Reparatur hab ich dann mal stabileres eingeschweißt.
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Freitag 8. Juni 2018, 20:55

Überarbeitung Bremskraftventil.
Das sitzt hinten links vor der Hinterachse (Bild folgt wenn eingebaut und angeschlossen)

Bei stärkerer Beladung soll die Feder, welche mit der Hinterachse verbunden wird, über das Druckstück den Stößel mehr eindrücken.
Dadurch öffnet das Ventil mehr und mehr Bremsflüssigkeit/Bremsdruck kommt an den Radbremszylindern an.

Der im Bild gezeigte rechts Teil mit der Bohrung (hier kommt das LHM vom Anschluß HBZ an) ist in dem ganzen Teil fest montiert.

Ob alles funktioniert und dicht ist, seh ich erst wenn alles montiert ist.
Hab mir aber die Möglichkeit gelassen, das ggf durch einen Bremsleitungsverbinder zu ersetzen falls es Probleme gibt.

Auch wollte ich ihn nicht schwarz lackieren, und das grün hatte ich nicht da, also nur sauber gemacht (erstmal :-) )
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Freitag 8. Juni 2018, 21:14

Überarbeitung Bremssättel

Der eigentliche Bremssattel ist geteilt.
Ist auch dann egal ob für die linke oder rechts Bremse, das macht dann nur das aus was in die Bohrungen geschraubt wird.

Ich baue die Kolben meist mit Pressluft aus, und vorgehaltener Decke/Tuch oä.
Wenns damit nicht geht, hab ich einen Hauptbremszylinder womit ich den rausdrücke.
Meist ist es Schmutz am Bremskolben, warum die Bremse nicht richtig geht - dann klemmt der.

Er ist beschichtet und so kann man ihn recht leicht mit nem Tuch reinigen, ggf kann man mit Verdünnung dran gehen.
Wichtig auch drauf achten das er im Bereich wo der Bremsbelag anliegt (offene Seite) auch nicht so vermackt ist das es seitlich übersteht und die Bohrung/Dichtfläche beschädigt wird.

Wenn der Kolben ganz eingedrückt wird, sitz er unten auf einer Kante auf, so das die Bremsflüssigkeit immer noch unter den Kolbenboden drücken kann.

Wenn alles soweit gereinigt ist sollte der Kolben ohne eingebaute Dichtungen von alleine reinfallen (wenn nicht verkantet).

Beim Einbau der Dichtungen beachten das die mit den 2 Lippen weiter oben/außen hin gehört.
Das ist die Staubdichtung.
Die untere/innere macht die Dichtheit für die Bremsflüssigkeit und zieht auch den Kolben beim entlasten des Bremspedales ein kleines Stück zurück, damit der Belag nicht immer an die Bremsscheibe drückt.

Für die Handbremse ist der runde Belag, der andere für die Fußbremse.
Letzterer wird nur durch die Feder gehalten.
Beim Bremsen in vorwärts Richtung wird der Bremsbelag in die Anschlagbolzen gedrückt.
Bei verbogener Feder und oder stark abgefahrenen Bremsbelägen kann der beim Rückwärtsfahren schon mal raus fallen (selbst schon erlebt).
Also ab und an Beläge kontrollieren und Federstellung.

Zwischen beide Sättel gehört noch eine Dichtung - nicht vergessen, sonst läuft dort LHM auf die Bremsscheibe :-D

Bremssättel eingebaut mit neuen Scheiben.
Mimik für Handbremse fehlt hier noch.
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Samstag 9. Juni 2018, 19:41

Heute hab ich dann mal den Hauptbremszylinder und den Bremskraftregler eingebaut.
Beim Verlegen der Bremsleitungen zu diesen Bauteilen mußte ich dann feststellen, das die Bremsleitungen zu kurz sind :traurig:
Ich hatte das grob ausgemessen und doch zu vorsichtig noch etwas drauf gegeben. Sind Maßanfertigungen, da es die sonst nicht gibt.
Naja nicht ganz so schlimm, die passen dann in einen 2CV mit Verbinder vor der Achse :-).

Neben weiteren Kleinkramarbeiten, gabs dann ein wenig Glanz in der Hütte, pardon unter der Hütte.
Ich hab den Rest von der rostfreien Auspuffanlage montiert.

Zu Schluß gabs noch etwas "Chrom" vor die Scheibe.
Wischerarme auch aus rostfreiem Stahl - die Aufnahme für die Wischerblätter mußte dafür ein wenig angepaßt werden (zZ sind glänzende Wischerblätter nicht in guter Qualität zu bekommen)
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Samstag 9. Juni 2018, 21:09

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 9. Juni 2018, 19:41
Zu Schluß gabs noch etwas "Chrom" vor die Scheibe.
So was habe ich auch. Sieht richtig gut aus, aber hat wie ich inzwischen erleben "durfte" auch einen handfesten Nachteil. Die Sonne kann sich wunderbar drin spiegeln und abartig blenden...
So dass ich schon überlegt habe, meine VA-Wischerarme schwarz zu lackieren.

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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Montag 11. Juni 2018, 07:22

Ich fahr seit gut 25 Jahren Chromarme an dem 2CV.
Mich hat da noch nie was geblendet.

Statt lackieren, kannste die auch einfach gegen schwarze tauschen :Dhoch:

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