Heckabschlußblech

Restaurieren oder nicht? Restaurationsberichte, Erfahrungsaustausch und oder Fragen dazu
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rubber duck
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Sonntag 18. Februar 2018, 19:40

Wenn die Bleche schon eingeheftet sind, fallen Lochzange und Bohrer schon weg. Dann kannst du noch mit einem Schweißpunktfräser arbeiten.
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ReinhardKÜN
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von ReinhardKÜN » Sonntag 18. Februar 2018, 19:46

Abgesehen von der Vorbehandlung der überlappenden Blechen mit Inox-Spray: Welche Grundierung ist denn für saubere Bleche die Beste?
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fourgonette
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Sonntag 18. Februar 2018, 19:47

rubber duck hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 19:40
Wenn die Bleche schon eingeheftet sind, fallen Lochzange und Bohrer schon weg. Dann kannst du noch mit einem Schweißpunktfräser arbeiten.
Geht schon, nur ein Lage zu durchbohren. Kleiner Bohrer vorbohren und dann mit flach angeschliffenem fertigbohren. Oder gleich mit normal angeschliffenem und dann die erste Lage nicht voll durchbohren und nur etwas in die zweite bohren. Ausprobieren.

Frank
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rubber duck
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Sonntag 18. Februar 2018, 20:04

fourgonette hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 19:47
Oder gleich mit normal angeschliffenem und dann die erste Lage nicht voll durchbohren und nur etwas in die zweite bohren.
Mit einem 6mm Bohrer ist die Kegelspitze beim normalen Spiralbohrer 1,5 mm hoch. Wird also wirklich kniffelig, das erste Blech groß genug durchzubohren, ohne das zweite Blech schon so dünn zu bohren dass man sich beim Schweißen schneller Löcher reinbrennt.
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NT81Bonn
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von NT81Bonn » Sonntag 18. Februar 2018, 20:06

Man muss auch das oberste Blech nicht ganz durchbohren, das Schmelzbad brennt sich durch. Wenn mans kann, kann man auch direkt auf dem obersten Blech so lange schweißen, bis in die untere Lage durchgeschweißt ist. Aaaaaber - Vorsicht, da liegt ganz schnell das Blech tröpfchenweise auf dem Werkstattboden. :eek:
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Sonntag 18. Februar 2018, 20:09

rubber duck hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 20:04
fourgonette hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 19:47
Oder gleich mit normal angeschliffenem und dann die erste Lage nicht voll durchbohren und nur etwas in die zweite bohren.
Mit einem 6mm Bohrer ist die Kegelspitze beim normalen Spiralbohrer 1,5 mm hoch. Wird also wirklich kniffelig, das erste Blech groß genug durchzubohren, ohne das zweite Blech schon so dünn zu bohren dass man sich beim Schweißen schneller Löcher reinbrennt.
Wenns nur wenige Löcher betrifft, Blech zwischenschieben oder Schraubenzieher. Sonst hast du recht und der Schweißpunktbohrer ist sinnvoll. Aber gibt es den auch mit kleinerem Durchmesser?
Oder den Kupferklotz dahinter.

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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Sonntag 18. Februar 2018, 20:10

NT81Bonn hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 20:06
Man muss auch das oberste Blech nicht ganz durchbohren, das Schmelzbad brennt sich durch. Wenn mans kann, kann man auch direkt auf dem obersten Blech so lange schweißen, bis in die untere Lage durchgeschweißt ist. Aaaaaber - Vorsicht, da liegt ganz schnell das Blech tröpfchenweise auf dem Werkstattboden. :eek:
Wird fetter Punkt und bringt viel Hitze rein, oder?

Frank
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von NT81Bonn » Sonntag 18. Februar 2018, 20:19

Dann den Schweißpunktfräser Bild nehmen, der macht nur ein Loch ins oberste Blech. Problematisch ist nur der auf der Rückseite entstehende Grat, der führt zu vermehrtem Lochbrand.
@ Reinhard, da alles schon geheftet ist, würde ich jetzt von oben in den 90°-Winkel schweißen. Wenn du dort saubere Punkte machst, kannst du die anschliessend mit der Nahtabdichtung verstecken.
Dort, wo die Bleche nach unten überstehen, wie z.B. Kofferraumboden/Radkasten, setzt Du eine Gripzange rechts und links deines geplanten Punktes und hältst dazwischen ein dickes Stück Kupfer. Dann kannst du von der anderen Seite recht lange schweißen, ohne dass dir dein Blech wegtropft.

Andreas
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von NT81Bonn » Sonntag 18. Februar 2018, 20:26

Ich hab mir vor Jahren vom Schrotthändler (kein Autoverwerter, sondern Altmetallhändler) aus der Kupferschrottkiste mehrere dicke Kupferteile geholt, kosten ein paar Euros, abhängig vom Kupferpreis, sind aber sehr hilfreich.
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Sonntag 18. Februar 2018, 22:36

ReinhardKÜN hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 15:06
So, ich bin jetzt dabei, die mittlerweile ziemlich genau passenden Teile (Kofferraumbodenblech, Heckabschlußblech, Innenkotflügel) festzuschweißen.
Aber kaum ist eine Teil-Etappe geschafft, kommt schon wieder der nächste Hügel, auf den`s hinaufgeht: Also neue Fragen!
Schweiße ich die Teile am besten von Innen an 20180217_203523_30%.jpg20180217_203507_30%.jpg(s. Bild)
oder lieber von unten?

Ist die Position des Blechs mit der Gurtbefestigungsschraube so passend?20180217_203351_30%.jpg
Und dengele ich das Blech vorher im Schraubstock passend oder geht das im eingeschweißten Zustand besser - ist ja ziemlich dick!!20180217_203740_30%.jpg20180217_203750_30%.jpg
In einem Original-Werkstatthandbuch hab` ich gelesen, dass man die Überlappungsstellen von zum Einschweißen überlappender Bleche mit Korrosionsschutz behandeln soll (Inox-Spray oder so). Sollte ich die verzinkten, bzw. beschichteten (schwarz - weiß gerade nicht, wie die Beschichtung heißt) Bleche auf der Innenseite (wie z. B. bei dem Gurtbesfestigungsblech) nochmal rostschutzgrundieren?
Und reicht es, die zu grundierende Oberfläche mit Verdünnung von irgendwelchen öligen oder sonstigen Rückständen zu befreien? Oder sollte ich die Oberfläche anrauhen?
Als ich vor Jahren mal für `n paar Jahre eine AK gefahren und auch durch 3 HU´s gebracht habe, hab´ ich viel mit Zinkstaubfarbe gearbeitet. Fand ich irgendwie ganz gut, hab` mich aber nicht um Alternativen gekümmert.
Kenne ich mich nicht so mit dem Schweißspray aus.
Würde ich insgesamt anders machen, versuche Überlappungen inzwischen soweit möglich zu vermeiden. Diese großflächige Überlappung gefällt mir gar nicht, lediglich gepunktete schmale Falze, die gut zu behandeln und ggf. zu warten sind, find ich okay.
Hier würde ich ein großes Stück ausschneiden und durch ein dickes Blech ersetzen, ggf. noch zwei Rippen entsprechend der notwendigen Statik/ Belastungsrichtung im Radhaus nahe der Mutter stumpf anschweißen, alllerdings dass kein Dreck dort hält. Und das große Blech natürlich am besten auch stumpf einschweißen.
Das allerdings alles nur bei Alltags-Ganzjahresenten.

Hier aber nimm dieses spezielle SchweißSpray..... und ggf. unten und seitlich abdichten(nach lackieren) und dann vollaufenlassen mit Owatrol. Braucht zeit und geduld, auch fürs weiterlackieren und am besten alles in beheizter Werkstatt.

Frank
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