Heckabschlußblech

Restaurieren oder nicht? Restaurationsberichte, Erfahrungsaustausch und oder Fragen dazu
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NT81Bonn
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von NT81Bonn » Donnerstag 15. Februar 2018, 10:04

Moin,
mit verschraubtem Chassis kannste die Hütte nicht wenden. Abschrauben, dann gehts.
Wenn Du alle Papiere hast und der Vogel schon in Deutschland zugelassen war, brauchste nur eine normale HU. Vollabnahme gibts in dem Sinne nicht mehr.
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von ReinhardKÜN » Donnerstag 15. Februar 2018, 11:32

NT81Bonn hat geschrieben:
Donnerstag 15. Februar 2018, 10:04
Moin,
mit verschraubtem Chassis kannste die Hütte nicht wenden. Abschrauben, dann gehts.
Wenn Du alle Papiere hast und der Vogel schon in Deutschland zugelassen war, brauchste nur eine normale HU. Vollabnahme gibts in dem Sinne nicht mehr.
:roll: Mit den Begrifflichkeiten hab` ich so manchmal meine Probleme :roll: Ich meinte natürlich, dass die Hütte auf dem Kopf gelegt werden soll, ist ja eh`nur provosorisch am Rahmen befestigt, damit nach der ganzen Blechteile-Austauscherei die Löcher zum Verschrauben übereinander passen.
Aber die Info mit der normalen HU finde ich schon ziemlich beruhigend. Hatte keine Vorstellung, was Einzel-, bzw. Vollabnahme wirklich bedeutet - nur den Begriff öfter gehört: "oh oh, wenn der Wagen länger als ein Jahr stillgelegt ist, reicht die HU nicht - da brauchst du eine Einzelabnahme, oh, oh.... !!!"
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Birne

Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von Birne » Donnerstag 15. Februar 2018, 11:40

Angst vor einer Vollabnahme ist absolut unbegründet. Ich war bereits mit zwei aus Großbritannien importierten Enten zur Vollabnahme. Es wird nur etwas genauer hingesehen als bei einer normalen HU, vor der ja auch viele Angst zu haben scheinen. :vogel:

Wenn die Ente im guten technischen Zustand ist bekommt man die Plakette, egal ob HU oder Vollabnahme.
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rubber duck
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Donnerstag 15. Februar 2018, 11:58

Das Chassis umgekehrt habe ich schon gemacht. Die Hütte umdrehen, ob mit oder ohne Chassis, machen auch welche. Mit Chassis habe ich es nur gesehen, dass es auf die Seite gelegt wird, auf ein paar alte Reifen oder Matratzen. Nur die leere Karosserie kann man auch auf den Kopf drehen. Schaust du hier ab 0:45.

Angstschweiß vor der HU kenne ich zur Genüge. Emotionen sind halt nicht immer logisch :cool: und leider gibt es auch die Prüfer, die unbedingt was finden wollen und das auch tun. Ist dann kein technisches, sondern ein humanes Problem.
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von ReinhardKÜN » Donnerstag 15. Februar 2018, 12:46

Super Film, danke!
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Siegfried
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Donnerstag 15. Februar 2018, 18:17

Einzelabnahme braucht man nur wenn keine deutsche Betriebserlaubnis vorliegt, oder sie durch eine Änderung erlöschen ist.

Seit ca 2007 gibt es diese Reglungnicht mehr, das man eine Einzelabnahme machen muß, wenn das KFZ länger wie 18 Monate abgemeldet ist.
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von ReinhardKÜN » Sonntag 18. Februar 2018, 15:06

So, ich bin jetzt dabei, die mittlerweile ziemlich genau passenden Teile (Kofferraumbodenblech, Heckabschlußblech, Innenkotflügel) festzuschweißen.
Aber kaum ist eine Teil-Etappe geschafft, kommt schon wieder der nächste Hügel, auf den`s hinaufgeht: Also neue Fragen!
Schweiße ich die Teile am besten von Innen an
20180217_203523_30%.jpg
20180217_203507_30%.jpg
(s. Bild)
oder lieber von unten?

Ist die Position des Blechs mit der Gurtbefestigungsschraube so passend?
20180217_203351_30%.jpg
Und dengele ich das Blech vorher im Schraubstock passend oder geht das im eingeschweißten Zustand besser - ist ja ziemlich dick!!
20180217_203740_30%.jpg
20180217_203750_30%.jpg
In einem Original-Werkstatthandbuch hab` ich gelesen, dass man die Überlappungsstellen von zum Einschweißen überlappender Bleche mit Korrosionsschutz behandeln soll (Inox-Spray oder so). Sollte ich die verzinkten, bzw. beschichteten (schwarz - weiß gerade nicht, wie die Beschichtung heißt) Bleche auf der Innenseite (wie z. B. bei dem Gurtbesfestigungsblech) nochmal rostschutzgrundieren?
Und reicht es, die zu grundierende Oberfläche mit Verdünnung von irgendwelchen öligen oder sonstigen Rückständen zu befreien? Oder sollte ich die Oberfläche anrauhen?
Als ich vor Jahren mal für `n paar Jahre eine AK gefahren und auch durch 3 HU´s gebracht habe, hab´ ich viel mit Zinkstaubfarbe gearbeitet. Fand ich irgendwie ganz gut, hab` mich aber nicht um Alternativen gekümmert.
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von NT81Bonn » Sonntag 18. Februar 2018, 18:58

Gut, dass Du vorher fragst. :Dhoch: Optimal siehts aus, wenn Du das Blech, von dem aus Du schweißen möchtest, mit einer Lochzange Bild lochst und durch diese Löcher verschweißt.

Schöne Videoanleitungen gibts auch hier http://www.oldtimer-tv.com/oldtimer/DE/home/index.php

Als schweißbaren Primer verwendest Du am besten ein "Edelstahlspray", wie z.B. Presto Inox Spray, das hat einen hohen Metallanteil und ist dadurch leitfähig und somit schweißbar. Um die Punkte brennt natürlich etwas weg, da muss dann nachbehandelt werden. Oder du schweißt erst mit blanken Blechen und versiegelst danach mit dünner Grundierung und Lack.

Das Gurtverstärkungsblech vorher anpassen.

Vorm Grundieren entfetten, am besten mit Silikonentferner, zur Not mit Bremsenreiniger oder Aceton, Verdünner ist nicht geeignet, da mineralölhaltig.

Und nun frohes Schaffen :Hammer:

Andreas
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von ReinhardKÜN » Sonntag 18. Februar 2018, 19:27

:Dhoch: Danke, für die guten Tipps :Dhoch: Das mit dem Lochen hab´ ich auch schon mal gehört. Werd` ich mal versuchen - wo`s geht!
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Re: Heckabschlußblech

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Sonntag 18. Februar 2018, 19:30

....oder als Gelegenheitsschweißer mit Bohrmaschine die Löcher herstellst und innenseitig entgratest für sauberes anliegen.
Und das schwarze Blech einfach etwas aufbiegen, also vorher, wie schon geschrieben. Kleinere verbleibende Abstände lassen sich beim schweißen dann noch korrigieren.

Frank
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