alte Michelin zugelaufen, was tun?

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Siegfried
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Re: alte Michelin zugelaufen, was tun?

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Freitag 4. Januar 2019, 20:24

erstmal siehe Hans´ Einträge :-)

Es geht nicht um Risse. Den Schlappen fehlt der Weichmacher. Die sind hart.

Sind die von 95?
also DOT "xx5<" oder "xx5" ? letzteres wäre 80er Jahre.

Gab aber dazu mal einen tollen Bericht in der Oldtimer Markt :-)
20 Jahre alte Michelin haben erstaunlich gut auf der Testmaschine gehalten.
Erst über 200km/h sind die Brocken geflogen
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Jörg Kruse
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Re: alte Michelin zugelaufen, was tun?

Ungelesener Beitrag von Jörg Kruse » Freitag 4. Januar 2019, 20:31

Na, da brauche ich mir ja keine Sorgen machen. Das Gummi ist eben nicht hart. Die Profilblöcke fühlen sich genauso an wie bei den 3 Jahre alten Michelin an der Vorderachse meiner Ente.

Ich teste die einfach mal. Da passiert nix, da bin ich mir recht sicher.
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Jörg Kruse
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Re: alte Michelin zugelaufen, was tun?

Ungelesener Beitrag von Jörg Kruse » Freitag 4. Januar 2019, 20:32

fourgonette hat geschrieben:
Freitag 4. Januar 2019, 20:20

Ich könnte dir anbieten, die Reifen in einem aussagekräftigen Langzeittest 4 Jahre auf meiner Ente mit überwiegend Stadtverkehr auf Herz und Nieren zu testen. Auch auf der Hinterachse, insofern Testergebnis übertragbar. Und das völlig kostenfrei.
Frank
Danke für das Angebot. Mache ich lieber selber. :-D
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Re: alte Michelin zugelaufen, was tun?

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Freitag 4. Januar 2019, 20:56

Jörg Kruse hat geschrieben:
Freitag 4. Januar 2019, 20:32
fourgonette hat geschrieben:
Freitag 4. Januar 2019, 20:20

Ich könnte dir anbieten, die Reifen in einem aussagekräftigen Langzeittest 4 Jahre auf meiner Ente mit überwiegend Stadtverkehr auf Herz und Nieren zu testen. Auch auf der Hinterachse, insofern Testergebnis übertragbar. Und das völlig kostenfrei.
Frank
Danke für das Angebot. Mache ich lieber selber. :-D
Dich kostet das ganze aber ne Menge Sprit, vielleicht auch mal von der Warte aus betrachten. Wenn Interesse, einfach melden.
Frank
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Re: alte Michelin zugelaufen, was tun?

Ungelesener Beitrag von red2cv » Freitag 4. Januar 2019, 21:42

Ich stelle auch Popcorn hin :Popcorn: :Popcorn: :Popcorn:

Aber mal ernst und meine Meinung:

Nutze sie als Standreifen und gut. Im öffentlichen Straßenverkehr haben diese Reifen nichts zu suchen. Klar, klingt nach Spielverderber. Es ist zwar schade, dass Michelin diese Qualität nicht mehr anbietet, aber es ist nun mal so. Reifen sind die wichtigste Verbindung vom Auto zur Straße und ein wichtiger Beitrag zur aktiven Sicherheit. Überalterte Reifen (vor allem an der Hinerachse) können auch bei geringen Geschwindigkeiten sehr unangenehm sein. Auch wenn die Reifen optisch und haptisch noch gut sind, heißt das nicht, dass die wirklich in Ordnung sind (innere Struktur und so).

Ich kenne einen Entenfahrer der solche Reifen gefahren hat, dann etwas Angst bekommen hat und sich vier neue gegönnt hat. Das hat auch nichts mit "mimimi" zu tun :Ente:

Der Beitrag in der OldtimerMarkt damals war sehr eindeutig: Finger weg von überalterten Reifen. Warum also selbst ein Experiment wagen ;) :oops: ?

Aber ich nehm mal etwas :Popcorn: und lese in Ruhe was hier noch so geschrieben wird...

Liebe Grüße
red2cv
:paris:
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Re: alte Michelin zugelaufen, was tun?

Ungelesener Beitrag von bukolly » Samstag 5. Januar 2019, 01:24

Vielleicht als Ersatzreifen, aber nicht auf Dauer.

Hatte auch mal einen optisch perfekten 20 Jahre alten Entenreifen, der wie neu aussah. Hatte den als Ersatzreifen im auto, aber nach 2 Wochen war die Luft raus (und die Felge war nicht verrostet oder so). Ich hätte da kein gutes Gefühl
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Re: alte Michelin zugelaufen, was tun?

Ungelesener Beitrag von Poype » Samstag 5. Januar 2019, 09:24

bukolly hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 01:24
Vielleicht als Ersatzreifen, aber nicht auf Dauer.
Hatte auch mal einen optisch perfekten 20 Jahre alten Entenreifen, der wie neu aussah. Hatte den als Ersatzreifen im auto, aber nach 2 Wochen war die Luft raus (und die Felge war nicht verrostet oder so). Ich hätte da kein gutes Gefühl
Da würde ich aber auch mal an das Ventil oder einen versteckten Nagel oder so im Reifen denken. Hatte ich alles schon, es muß ja nicht unbedingt das Alter des Reifens gewesen sein.
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Re: alte Michelin zugelaufen, was tun?

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Samstag 5. Januar 2019, 09:52

Siegfried hat geschrieben:
Freitag 4. Januar 2019, 20:24
Es geht nicht um Risse. Den Schlappen fehlt der Weichmacher. Die sind hart.
Siegfried, du musst eine echt gute Glaskugel haben. Um so eine Aussage zu treffen, müsste ich erst mal ein Messgerät bemühen.
Dass du alles auf die (zu) einfache Formel "Alt = hart. Basta" reduzierst, traue ich dir eigentlich nicht zu. Weil ich meine du weißt, dass das nicht so ein eindimensionaler Zusammenhang ist.

red2cv hat geschrieben:
Freitag 4. Januar 2019, 21:42
Aber mal ernst und meine Meinung:

Im öffentlichen Straßenverkehr haben diese Reifen nichts zu suchen.
Überalterte Reifen (vor allem an der Hinerachse) können auch bei geringen Geschwindigkeiten sehr unangenehm sein.

Der Beitrag in der OldtimerMarkt damals war sehr eindeutig: Finger weg von überalterten Reifen. Warum also selbst ein Experiment wagen ;) :oops: ?
Finde ich mit der geringen Menge an gesicherten Informationen über die Reifen auch ziemlich glaskugelhaft. Als Meinung ist das vollkommen ok, als absolute Aussage nicht.
Und wieder diese Reduzierung alleine auf das Alter. Dumm nur: Die Zeit alleine ist nicht der einzige Faktor, der einen Reifen aushärten lässt. Fünf jahre alte Reifen bei einem Laternenparker, die ständig der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, können durchaus wesentlich schlechter sein als Reifen, die 15 Jahre dunkel und kühl gelagert waren.

Wenn das Reifenalter alleine so bedeutend wäre, warum ist das dann nicht schon längst gesetzlich reglementiert? Wär doch so einfach gewesen, bei der Einführung der Altersbegrenzung für Reifen bei den 100 km/h Anhängern gleich eine für alle einzuführen.
Aber TÜV-relevant ist nur der sichtbare Gummi- und Profilzustand, nicht das Alter.

Wo ich dir allerdings absolut Recht gebe: Die schlechteren Reifen gehören bei mehrspurigen Fahrzeugen niemals auf die Hinterachse.

Der Beitrag in der OM war eindeutig: Der alte Reservereifen war gefährlicher als die Reifen auf den Achsen. Was mit der unterschiedlichen Profilstärke und damit der Walkwärme zusammen hing. Und wegen den 200 km/h mache ich mir bei keiner Ente wirklich Sorgen
:rofl:

Ich persönlich hätte gar keine Bedenken, diese Reifen zu verwenden. Am Anhänger :-D
Wenn ich die Geschichte der Reifen genau genug kennen würde, oder getestet hätte wie der Gummi ist (z.B. Bremswegvergleich mit annehmlich guten Reifen), würde ich sie sogar auf der Ente verwenden.

:Popcorn: mit anderer Geschmacksrichtung, ich weiß... :-D
Das zweite Leben des Ferdinand (Restaurierungsbericht) / Ente auf Autogas (Umbaubericht)
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Re: alte Michelin zugelaufen, was tun?

Ungelesener Beitrag von Minimum » Samstag 5. Januar 2019, 10:50

Mist,
hab ich nur eine Geschmacksrichtung geschickt? :roll:
Na dann...
gesalzen
:Popcorn: :Popcorn: :Popcorn:
einfach pur
:Popcorn: :Popcorn: :Popcorn:
mit satt Honig
:Popcorn: :Popcorn: :Popcorn:
mit Currywurstgeschmack
:Popcorn:
mit Dönergeschmack
:suche:
mit Entenrostgeschmack
:Popcorn: :Popcorn: :Popcorn: :Popcorn: :Popcorn: :Popcorn:
V195±2,5mmH280±2,5mm Ich fahr Lada Niva, das geilste was es gibt...ausser Ente
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Re: alte Michelin zugelaufen, was tun?

Ungelesener Beitrag von Jörg Kruse » Samstag 5. Januar 2019, 11:43

Vielleicht wird es deutlicher, warum ich die noch gut finde, wenn man die mal sieht:

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