Restauration Acadiane

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fourgonette
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Montag 26. Februar 2018, 21:52

Siegfried hat geschrieben:
Montag 26. Februar 2018, 21:22
Das kriecht da schon rein :-), wenn ich das von außen drauf mache.

Das ne Acady :-), da ist die Heckkante nicht umgebördelt.
Die sind aufeinander gepunktet und dann kommt der dicke Blechwulst daneben incl Keder.

Normal sollten die aber am AK auch nicht umgebördelt sein.
Die ist gepunktet und umgebördelt, sonst wäre sie dünner.

Frank
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Siegfried
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Montag 26. Februar 2018, 22:02

Kenn ich nur im Bereich der hinteren Kotflügel.
Im oberen Bereich sind immer nur 2 Bleche auf einander gepunktet.
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Siegfried
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Donnerstag 1. März 2018, 18:30

So hier geht's auch weiter.
Mir war eigentlich zu kalt um wieder an der Karosse zu bauen.
Also hab ich mich mal der Hinterachse gewidmet.
Ich hab die beiden Achsen (vorne/hinten) "auf Lager" gekauft, somit hab ich je eine in Reserve (die zZ verbauten) und kann die überholen und dann nachher einbauen.

Beim Zerlegen kam dann ein defektes Schwingarmlager zum Vorschein.
Kommen eh alle neu.

Teile hab mit der Flex und Drahtbürstenaufsatz gereinigt (Brille und Handschuhe ganz wichtig).

Und schon mal grundiert.

@Tim: sieh mal die Schweißnaht. Die sieht doch gut aus, und ist definitiv nach 78. Scheint also nicht Jahresabhängig zu sein, sondern vom Hersteller ?!
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Donnerstag 1. März 2018, 18:38

Weiterhin hab mal den Motor auf die Werkbank geholt.
Es ist ein ENSA (Motorblock Ente / Kolben, Zylinder und Zylinderköpfe Visa).
Den Umbau hat ein Bekannter 1990 für eine Ente gemacht.
Man sieht auf dem einen Bild, das der Block bearbeitet wurde, damit der Zylinder die Dichtfläche hat und in den Block passt.
An den Visa Teilen wurde nichts geändert (Plug and Play :-) ).

Nach dem Öffnen hab ich erstmal Ersatzteile bestellt:
- Kolbenringe (war mir in dem einen Zylinder zu viel Öl drin)
- Motordichtsatz Visa (2CV Dichtungen für den Rest hab ich auf Lager)
- Ölleitung
- MANN Ölfilter
- Reparatursatz für Gewinde (eine Hohlschraube im Zylinderkopf dreht rund)
- Zündkerzen Visa
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Donnerstag 1. März 2018, 18:41

Das ist aber keine Schweißnaht eines Widerstandsschweißverfahrens. :eek:

Und der Gehörschutz?

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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Donnerstag 1. März 2018, 18:50

Hab ich auch nicht behauptet.

Gehörschutz auch, ebenso sinnvoll ne Jacke mit langen Ärmeln sonst sieht man aus wie ein Igel :-)
Zuletzt geändert von Siegfried am Donnerstag 1. März 2018, 19:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Donnerstag 1. März 2018, 19:00

Nach dem Teilen des Motorblocks und reinigen der Teile (innen und außen und Dichtflächen), konnte man schon wieder langsam mit Zusammenbau anfangen.
Alle Teile wurden für ok befunden.

Beim Zusammenbau ist es wichtig das die Markierungen der Zahnräder Kurbelwelle / Nockenwelle zueinander passen (Steuerzeiten, Zündzeitpunkt usw).

Für den richtigen Sitz der 3 Lagerschalen (das 4te Lager ist die Ölpumpe selbst) gibt es Stifte die in die Schalen greifen.
Hilfreich ist das dafür auch die Markierung auf den Lagerschalen sind, die müssen mit der Dichtfläche des Motorblocks fluchten (hier noch nicht richtig montiert, aber sonst sieht man sie nicht)

Das andere Detailbild zeigt die Rückförderschnecke an der Nockenwelle.
Hier kann man keinen Simmerring montieren, da das Zahnrad und die Aufnahme Fliehgewichte Zündung im Weg ist.
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Zuletzt geändert von Siegfried am Donnerstag 1. März 2018, 20:10, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Donnerstag 1. März 2018, 19:03

So sieht das dann noch in geöffnetem Zustand aus.
Ist nicht viel drin im Motorgehäuse.

Bei dem 2ten Bild hab ich mal die einzelnen Teile ein wenig Markiert.
Das Pleul zeigt noch nach oben, weil die 2te Motorhälfte ja noch fehlt :-)

Für die die es nicht wissen.
Die Zahnräder haben übrigens ein Übersetzungsverhältnis von 2:1.
2 Umdrehungen der Kurbelwelle ergibt eine Umdrehung der Nockenwelle.
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Donnerstag 1. März 2018, 19:09

Siegfried, hast du mal ein Bild vom Motorinneren vom Spritpumpen-Antrieb?
Und ein Bild der Stößel-Gleitflächen?
Auf was alles misst / prüfst du die Kurbel- und Nockenwelle?
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Re: Restauration Acadiane

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Donnerstag 1. März 2018, 19:24

Die Nockenfläche für die Benzinpumpe sitzt zwischen Zahnrad und Rückförderschnecke.

Der Stößel läuft direkt hier drauf und treibt am anderen Ende direkt den Hebel an der Benzinpumpe an.
(hab ich jetzt nur mal reingehalten, wird erst montiert, wenn der Motor zusammengeschraubt ist)

Von Problemen mit dieser Nockenfläche hab ich erst einmal gehört.
Da war die wohl ziemlich rund und die Benzinpumpe hat folglich nix mehr gefördert.

Ich prüfe die Nockenwelle auf Pittings, Spiel in den federbelasteten Zahnrädern und Lager, sowie auf Laufspuren Ölpumpenseitig.

Die Kurbelwelle auf Spiel in den Lagerschalen und Spiel der Pleul´s in Kolbenrichtung (in Lagerrichtung darf Spiel sein). Auch seh ich mir die Laufflächen der Simmerringe an.
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