Neustart eines Familienmitgliedes: Restauration einer "I fly bleifrei" mit sicherlich vieelen Fragen

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Döschewo
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Re: Neustart eines Familienmitgliedes: Restauration einer "I fly bleifrei" mit sicherlich vieelen Fragen

Ungelesener Beitrag von Döschewo » Mittwoch 18. April 2018, 12:13

Hallo.

Danke für die rege Teilnahme.
Wie ich zu meiner Ente stehe, sollte aus dem Startpost deutlich geworden sein.
Daher kommt für mich ein neues Häuschen nicht in Frage.

Darum stellt sich mir auch nicht in erster Linie die Frage nach Wertsteigerung sondern in allererster Linie die Frage nach langfristiger Erhaltung und qualitativ guter Restauration.

Ich tendiere derzeit sehr zum chemischen Entlacken/Entrosten.
Ich hab auch ein recht gutes Angebot fürs chemische Entlacken/Entrosten bekommen, weil so eine Entenhütte ja nicht wirklich viel Material ist :treffen:

Die Frage ist, welche Nachteile hat diese Methode.

Grüsse

Christian
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Re: Neustart eines Familienmitgliedes: Restauration einer "I fly bleifrei" mit sicherlich vieelen Fragen

Ungelesener Beitrag von 2cv-hotrod » Mittwoch 18. April 2018, 13:09

...also ich kenne im Moment keine Nachteile, außer dem Preis, und dass die Betriebe dünn gesät sind...

Sieh dir aber den Laden an wie entspannt oder hektisch die arbeiten. Ich hab schon Karossen gesehen, die wurden erst hinterher geschweisst, und beim rausbohren der alte Bleche war noch Rost in den Falzen und
die KTL Farbe nicht ganz rein gelaufen. Ist glabb ich nicht ganz so einfach, der Prozess. Es geht aber auch ordentlich, wie man im Oldtimer Markt Sonderheft sieht, in dem der SAAB restauriert wird.
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NT81Bonn
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Re: Neustart eines Familienmitgliedes: Restauration einer "I fly bleifrei" mit sicherlich vieelen Fragen

Ungelesener Beitrag von NT81Bonn » Mittwoch 18. April 2018, 14:03

Ich glaube nicht, dass "sieh dir den Laden an" für eine kompetente Einschätzung ausreicht, zumal dann nicht, wenn man nicht vom Fach ist.

Problematisch wirds, wie ich schon schrieb, wenn Salzreste zwischen den Blechlagen zurückbleiben, die können mehr Korrosion verursachen als man sich träumen lässt.
Und rostFREI wirds auch nicht, da auch mit dieser Methode nicht alle Falze erwischt werden, es wird immer Fehlstellen geben. Man kann nur versuchen, es "so gut wie möglich" zu machen, 100 %ig wirds leider nie werden.

Bin grad dabei, ein Häuschen für die Lackierung vorzubereiten. Es war eigentlich alles fertig geschweißt. Beim Handschliff des Dachbogens im Bereich der Überlappung über der B-Säule fand ich einen winzigen Pickel. Mit der Monti ran, plötzlich war da ein Loch von etwa 12 mal 5 mm. :eek: Neues Blech stumpf eingesetzt, alles schick. Bei den letzten Schweißpunkten trat plötzlich Wasserdampf zwischen den beiden Blechen aus. :traurig: Hab dann noch etwas weiter aufgeheizt, die andere Seite ebenso, damit auch alles an Wasser raus ist. Das äußere Blech hab ich dann etwas angehoben und BrunoxEpoxy mit Druckluft eingeblasen. Das sollte weitere Schäden stark verzögern.

Andreas
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Siegfried
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Re: Neustart eines Familienmitgliedes: Restauration einer "I fly bleifrei" mit sicherlich vieelen Fragen

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Mittwoch 18. April 2018, 20:21

Wegen Entlacken usw kannste ja mal beim Duckservice nach fragen.
Die machen das in NL, ist günstiger wie in D.

Ich würd eh nicht machen.
Schlechte Teile tauschen (Bodenbleche, Schweller, A/C-Säule, Pedalboden usw).
Rest auf Wunsch mit Drahtflex, oder lassen :-)
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Re: Neustart eines Familienmitgliedes: Restauration einer "I fly bleifrei" mit sicherlich vieelen Fragen

Ungelesener Beitrag von HaPe » Donnerstag 19. April 2018, 08:09

Der Duckservice sitzt in Bad Bentheim, D, und lässt das Entlacken und Verzinken auch in D machen.
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Re: Neustart eines Familienmitgliedes: Restauration einer "I fly bleifrei" mit sicherlich vieelen Fragen

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Donnerstag 19. April 2018, 20:03

Dann hat er das geändert ?!
Unsere ist vor ca 2 Jahren in NL von ihm verzinken und entlacken lassen.
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Birne

Re: Neustart eines Familienmitgliedes: Restauration einer "I fly bleifrei" mit sicherlich vieelen Fragen

Ungelesener Beitrag von Birne » Donnerstag 19. April 2018, 20:46

Ich denke mal, dass er sich immer wieder umschaut, wo es günstig ist. In welchem Land ist ja nun egal.
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Re: Neustart eines Familienmitgliedes: Restauration einer "I fly bleifrei" mit sicherlich vieelen Fragen

Ungelesener Beitrag von Döschewo » Montag 23. April 2018, 21:45

Der Betrieb ist in Zweibrücken und nennt sich EZZ.
Ich werd mal die Tage reinschauen, laut telefonischer Auskunft haben die schon viele 2CV gemacht. Vielleicht findet sich ja einer von den Happy Ents oder den Action Ents, der dort schon Erfahrungen gesammelt hat.

Ich empfinde das bisher als die gründlichste Methode, die braune Pest anzugehen.

Noch ne Frage:

Ich habe festgestellt, dass im Windschutzscheibenrahmen zwei Löcher reingegammelt sind, und zwar an dem Blech, das sich auf der Innenseite befindet und an das der Innenspiegel geschraubt wird.
Dieses Blech steht oben etwas über, wohl um das Regenwasser, das vom Fahrtwind sonst zwischen Dach und Windschutzscheibenrahmen reingedrückt würde, abzuweisen. Dort sind die Löcher.

Ich bin nicht bereit, wegen diesen zwei Löchern den ganzen Windschutzscheibenrahmen zu tauschen, der hat nämlich nullkommagarkeinen Rost.

Ich hab ein schlechtes Foto, es geht um das Blech über der Windschutzscheibe, an dem die schwarzen Bügel angeschraubt sind.

Gibt es das Teil einzeln?
Es wäre total einfach rauszubohren, weil alle Schweißpunkte zugänglich sind.

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Re: Neustart eines Familienmitgliedes: Restauration einer "I fly bleifrei" mit sicherlich vieelen Fragen

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Dienstag 24. April 2018, 06:17

Das Teil gibt es nicht einzeln.
Also rausflexen/dremeln.

Das Blech was oben übersteht, bekommt von vorne nachher die Gummilippe und die Aluklemmleiste drauf.
Das dichtet das Dach soweit ab, das kein Wind mehr durch kommt.

Naja ob entlacken jetzt wirklich das richtige ist.
Ich mache es normal bei meinen nicht.
Der wirksamste "Rostumwandler" hat bei mir 115mm und 11000 1/min :-)
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Re: Neustart eines Familienmitgliedes: Restauration einer "I fly bleifrei" mit sicherlich vieelen Fragen

Ungelesener Beitrag von NT81Bonn » Dienstag 24. April 2018, 08:05

Ich gehe davon aus, dass du das Blech meinst, welches Siegfried beschrieben hat? Das ist Bestandteil des Windschutzscheibenrahmens, gibbet nit einzeln. Wenns wirklich in der oberen Rundung ist (in der das Dichtgummi liegt), dann besorg dir einen Kupferbolzen, der stramm in dieses "Halbrohr" passt, entroste, schieb den Bolzen an die Durchrostung und schweiße das dann. So bleibt die Innenseite ohne vorstehende Schweißpickel und du musst dort nicht um die Ecke dremeln.

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