Das zweite Leben des Ferdinand

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rubber duck
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Samstag 25. November 2017, 22:22

Wie ist es eigentlich bei euch bei eingebautem Tank? Liegt der auch bei euch satt an der Tankbrücke an, oder hat es da etwas Luft zwischen Brücke und Tank?
An den beiden Tankhalteschrauben am Achsrohr hat es zwei so runde Distanzstücke. Gehört so was auch an die beiden Tankhalteschrauben an den hinteren Rahmenauslegern dran?

Sonst bin ich heute wieder ein gutes Stück weiter gekommen. Die Blechflügel fertig lackiert und das Chassis wieder richtig herum auf die Räder gestellt habe ich gestern noch gemacht.
Blechflügel 4.jpg
Heute dann die Scheinwerfer-Kabelstränge im Lampenbaum eingezogen, Scheinwerfer montiert und Funktionstest durchgeführt - alles ok :-D und nett, wie so kleine Details wie leuchtende Entenscheinwerfer einen Motivationsschub geben können
:lol:

Weiterhin Scheibenwaschwasserpumpe (die originalen Schläuche sind noch gut und weich genug) und die neue Tachowelle montiert, die Karosserie testweise auf das Chassis gesetzt und die Verschraubungspunkte kontrolliert, und angefangen die neuen Dämmmatten einzupassen und einzukleben. Leider ist der Dämmmattensatz aus Vechta nicht so passgenau wie erhofft, ich musste einiges nachschneidern.
Dämmmatte 1.jpg
Dämmmatte 2.jpg
Dämmmatte 3.jpg
... noch 177 Tage ...
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Siegfried
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Montag 27. November 2017, 07:37

Vorne gehören die runden Teile zwischen Tank und Achse, hinten sind es 4eckige Plättchen.
Bei mir liegt der Tank nicht an der Brücke an.
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Dienstag 28. November 2017, 21:45

Siegfried hat geschrieben:..., hinten sind es 4eckige Plättchen.
Diese hier?
Tankbefestigung.jpg
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Siegfried
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Mittwoch 29. November 2017, 16:29

:Dhoch:

Die Dämmmatte paßt nie, egal wo man die bestellt - ist eh die selbe :-)
Schön ist, wenn du den waagerechten Teil einbaust, dann paßt das nicht mit den Plastikabdeckungen für die Türschaniere.
Da war bei mit gut Luft. Deshalb hab ich mit dann das Teil selber gebaut :-)
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Mittwoch 6. Dezember 2017, 23:12

Danke, Siegfried, mit den beiden viereckigen Plättchen passt der Tank wieder ordentlich.

Ein paar Tage später, und es hat sich wieder was getan...

Zuerst die AHK richten, anpassen und lacktechnisch überarbeiten. Dann Karosserie und Chassis an den Bereichen, an die man nach der "Hochzeit" nur noch schwer oder gar nicht mehr rankommt, Unterbodenschutz (Fertan UBS 240) per Pinsel aufgetragen, Fettband auf dem Chassis verlegt (schön ausgemessen und angezeichnet, wo das Fettband aufhören muss, um nachher nicht frei im Innenraum zu liegen) und noch ordentlich mit Mike Sanders Wachs herumgesaut.

AHK und Fettband hinten.jpg
Fettband Chassis.jpg

Eine Rolle Fettband reicht für eine einfache Lage auf den hinteren Rahmenauslegern und die inneren Querstreifen auf der Plattform, sowie die äußeren Querstreifen sowie die Längsstreifen doppelt. Wenn man überall das Fettband nur einfach verlegt, bleibt so viel übrig wie im ersten Bild die Rest-Rolle auf dem Tank.

Nach dem Fettband verlegen noch gut mit Mike Sanders Wachs tränken. Dazu habe ich eine alte Friteuse zweckentfremdet und darin das Wachs verflüssigt, dann in kleine 10 ml Spritzen gesaugt, punktgenau auf das Fettband gespritzt und gleich mit einem Borstenpinsel breitgepinselt. Funktioniert einwandfrei, selbst wenn das Wachs schon erstarrt ist kann ich es noch gut aus der Spritze drücken. Und es fließt und tropft nicht sonst wo hin.


Danach kam der große, bewegende Moment :lol:

Hochzeit 1.jpg
Hochzeit 2.jpg

Als Positionierhilfe habe ich vor und hinter den Federtöpfen eine Schraube von unten her durch die Aufsteckmuttern geschraubt, so dass sie ein gutes Stück nach oben über das Fettband herausstanden. Damit konnte ich mit meiner Herzallerliebsten die Karosserie punktgenau aufsetzen, ohne sie (die Karosserie natürlich) noch auf dem Chassis hin- und herruckeln zu müssen. Danach einfach die vier Schrauben wieder nach unten rausdrehen, und die 22 Schrauben von oben reinnudeln. Dabei gewann ich die Erkenntnis, dass der "Schraubensatz Karosserie auf Chassis" aus Vechta unvollständig und teilweise falsch bestückt ist. Zum Glück fanden sich im alten Sammelsurium noch genügend brauchbare Schrauben.

Gleich geht's weiter...
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Mittwoch 6. Dezember 2017, 23:31

...

Nachdem die Karosserie ordentlich auf dem Chassis verschraubt war, habe ich die ersten Scheiben (die hinteren Seitenscheiben) eingesetzt, die Lüftungsklappe eingebaut und das Rolldach provisorisch auf die Karosserie gelegt. Denn wenn es schneit, bläst es das weiße Zeugs auch in den Carport und damit in die Ente. Ich mag zwar Schnee, aber nicht immer und überall...

Vorläufig habe ich auch schon mal den Lampenbaum aufgesetzt und die Kabel angeschlossen. Wenn noch das ganze weitere Elektrozeugs angeschlossen ist, kommt erst mal der Funktionstest. Sollte sich dann herausstellen, dass es doch noch Störungen im Kabelbaum gibt (was ich nicht hoffe), komme ich noch leichter dran um die Störungen zu beseitigen bzw. die Partien auszutauschen.

Nikolausstand 1.jpg
Nikolausstand 2.jpg
Lüftungsklappe außen.jpg
Lüftungsklappe innen.jpg
So weit mal für heute.

Und noch 166 Tage...
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Samstag 23. Dezember 2017, 17:22

Es wurde wieder was...

Zunächst mal wurde die Windschutzscheibe und der Scheibenwischer eingebaut, um den Funktionstest der Elektrik durchführen zu können.
Dabei zeigen sich Spuren von Jugendsünden und Wartungsschlamperei. Was passiert, wenn man nicht beizeiten die Wischerblätter erneuert:
Windschutzscheibe Kratzer.jpg

Der Funktionstest der Elektrik sorgte erst mal für fliegende Sicherungen im blauen Kreis. Zuerst wurde der Scheibenwischermotor verdächtigt, entweder Kurzschluss oder falsch angeschlossen. Die tatsächliche Ursache war dann der falsch angeschlossene Wischerschalter. Man darf sich nicht davon irritieren lassen, dass am Stecker zum Wischerschalter zwar die gleichen Kabelfarben anliegen, aber nicht farbweise zusammen gehören. Und dass am Schalter ein erkennbarer schwarzer Punkt nicht die Markierung für den schwarzen Kabelschuh ist.

Danach schön Schritt für Schritt weiter, und immer wieder ein Blick auf die Entmontage-Seite. Scheibenwischer, Warmluftdüse, Verkleidung (beim schmalen Jaeger-Tacho der Spécial muss die Verkleidung nicht zwingend vor dem Tacho montiert sein), Heizungsbetätigung.
Warmluftdüse eingebaut.jpg
Armaturenbrett fertig.jpg

Das Einkleben der Dämmmatten ist eine knifflige Sache, gerade auch wenn die Passgenauigkeit nicht so besonders ist :| Ich habe Sprühkleber und per Pinsel aufgetragener Profilgummikleber ausprobiert. Sprühkleber hat den Nachteil, dass der Klebernebel sich auch dort niederschlägt, wo man ihn nicht haben möchte. Profilgummikleber haftet vom ersten Kontakt an sehr stark, ein nachträgliches Korrigieren ist quasi unmöglich.
Dämmmatte einkleben.jpg

An den Dreiecksblechen habe ich auch die Gummiprofile angeklebt. Mich stört aber, dass sie nur zwischen den Haltewinkeln sind und nicht auf gesamter Seitenlänge. Deswegen habe ich ein drittes Profil genommen und zugeschnitten.
Dreiecksbleche Gummi.jpg

Nach dem Einkleben waren dann Schalthebel und Handbremshebel dran.
Schalthebel einbaubereit.jpg
Schalthebel eingebaut.jpg

Für die Handbremsführung durch die Spritzwand hat es die Kunststoffführung, die mit einer Blechlasche gehalten werden soll . Ich hab mir gemäß Katalog so eine Blechlasche bestellt (liegt im Bild auf der Handbremsstange), habe aber keine Idee wie die eingebaut werden soll. Hat jemand eine Idee?
Handbremsführung 2.jpg


Ich habe jetzt nur die Kunststoffführung mit einer Blechschraube gesichert.


Was auch noch beinahe in die Hose gegangen wäre: Die Klemmschelle der Lenksäule sollte auf den Lenkstangenzapfen der Vorderachse gesteckt werden, bevor die Karosserie aufgesetzt und festgeschraubt wird. Es könnte sonst sein, dass der Platz nicht mehr ausreicht. Bei mir hat es gerade noch so gereicht...
Klemmschelle Lenksäule.jpg

Am anderen Ende der Ente habe ich die Kofferraumklappenerweiterung. Da hat mich früher gestört, dass man den oberen Rand des Heckscheibenrahmens nicht an der Querstrebe befestigen und abstützen kann. Mit der Folge, dass der ganze Zug des Rolldachs auf den Scheibenrahmen geht und den schnell mal so krumm zieht, dass die Scheibe aus der Dichtung rutscht.
Ich habe deswegen ein kleines Scharnier eingesetzt und den Scheibenrahmen daran angenietet:
Heckfensterscharnier 1.jpg
Heckfenster.jpg

Für die Rückbankverriegelung musste ich die Löcher neu bohren - der Karosserieklempner hat einfach zugeschweißt :|
Rückbankverriegelung Radkastenverkleidung.jpg

Im hinteren Kabelbaum hatte ich neue Leitungen für die Heckscheibenheizung eingezogen, jetzt ging es noch an den Anschluss:
Heckscheibenheizung Anschluss.jpg
Heckscheibenheizung Masse.jpg

Und dann kam noch aus Bonn eine Lieferung Felgen an, pünktlich als Weihnachtsgeschenk für die Ente :-) Gleich noch die 125er Michelins aufgezogen.
Neue Räder.jpg
Noch 150 Tage ...
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von sleeper » Samstag 23. Dezember 2017, 19:34

Macht Spass hier mitzulesen :)

Das mit dem Halteblech fürd Plastikführung Handbremse würde ich so lassen oder darüber ein Loch bohren damit du das Blech einsetzen kannst.

Du hast dein Weihnachtsgeschenk bekommen, ich warte leider noch immer auf meinen Kabelbaum vom Fahrig.... :traurig:
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von Stolle » Samstag 23. Dezember 2017, 20:30

rubber duck hat geschrieben:
Samstag 23. Dezember 2017, 17:22
Es wurde wieder was...

Zunächst mal wurde die Windschutzscheibe und der Scheibenwischer eingebaut, um den Funktionstest der Elektrik durchführen zu können.
Dabei zeigen sich Spuren von Jugendsünden und Wartungsschlamperei. Was passiert, wenn man nicht beizeiten die Wischerblätter erneuert:

Windschutzscheibe Kratzer.jpg


Der Funktionstest der Elektrik sorgte erst mal für fliegende Sicherungen im blauen Kreis. Zuerst wurde der Scheibenwischermotor verdächtigt, entweder Kurzschluss oder falsch angeschlossen. Die tatsächliche Ursache war dann der falsch angeschlossene Wischerschalter. Man darf sich nicht davon irritieren lassen, dass am Stecker zum Wischerschalter zwar die gleichen Kabelfarben anliegen, aber nicht farbweise zusammen gehören. Und dass am Schalter ein erkennbarer schwarzer Punkt nicht die Markierung für den schwarzen Kabelschuh ist.

Danach schön Schritt für Schritt weiter, und immer wieder ein Blick auf die Entmontage-Seite. Scheibenwischer, Warmluftdüse, Verkleidung (beim schmalen Jaeger-Tacho der Spécial muss die Verkleidung nicht zwingend vor dem Tacho montiert sein), Heizungsbetätigung.

Warmluftdüse eingebaut.jpg
Armaturenbrett fertig.jpg


Das Einkleben der Dämmmatten ist eine knifflige Sache, gerade auch wenn die Passgenauigkeit nicht so besonders ist :| Ich habe Sprühkleber und per Pinsel aufgetragener Profilgummikleber ausprobiert. Sprühkleber hat den Nachteil, dass der Klebernebel sich auch dort niederschlägt, wo man ihn nicht haben möchte. Profilgummikleber haftet vom ersten Kontakt an sehr stark, ein nachträgliches Korrigieren ist quasi unmöglich.

Dämmmatte einkleben.jpg


An den Dreiecksblechen habe ich auch die Gummiprofile angeklebt. Mich stört aber, dass sie nur zwischen den Haltewinkeln sind und nicht auf gesamter Seitenlänge. Deswegen habe ich ein drittes Profil genommen und zugeschnitten.

Dreiecksbleche Gummi.jpg


Nach dem Einkleben waren dann Schalthebel und Handbremshebel dran.

Schalthebel einbaubereit.jpg
Schalthebel eingebaut.jpg


Für die Handbremsführung durch die Spritzwand hat es die Kunststoffführung, die mit einer Blechlasche gehalten werden soll . Ich hab mir gemäß Katalog so eine Blechlasche bestellt (liegt im Bild auf der Handbremsstange), habe aber keine Idee wie die eingebaut werden soll. Hat jemand eine Idee?

Handbremsführung 2.jpg



Ich habe jetzt nur die Kunststoffführung mit einer Blechschraube gesichert.


Was auch noch beinahe in die Hose gegangen wäre: Die Klemmschelle der Lenksäule sollte auf den Lenkstangenzapfen der Vorderachse gesteckt werden, bevor die Karosserie aufgesetzt und festgeschraubt wird. Es könnte sonst sein, dass der Platz nicht mehr ausreicht. Bei mir hat es gerade noch so gereicht...

Klemmschelle Lenksäule.jpg


Am anderen Ende der Ente habe ich die Kofferraumklappenerweiterung. Da hat mich früher gestört, dass man den oberen Rand des Heckscheibenrahmens nicht an der Querstrebe befestigen und abstützen kann. Mit der Folge, dass der ganze Zug des Rolldachs auf den Scheibenrahmen geht und den schnell mal so krumm zieht, dass die Scheibe aus der Dichtung rutscht.
Ich habe deswegen ein kleines Scharnier eingesetzt und den Scheibenrahmen daran angenietet:

Heckfensterscharnier 1.jpg
Heckfenster.jpg


Für die Rückbankverriegelung musste ich die Löcher neu bohren - der Karosserieklempner hat einfach zugeschweißt :|

Rückbankverriegelung Radkastenverkleidung.jpg


Im hinteren Kabelbaum hatte ich neue Leitungen für die Heckscheibenheizung eingezogen, jetzt ging es noch an den Anschluss:

Heckscheibenheizung Anschluss.jpgHeckscheibenheizung Masse.jpg


Und dann kam noch aus Bonn eine Lieferung Felgen an, pünktlich als Weihnachtsgeschenk für die Ente :-) Gleich noch die 125er Michelins aufgezogen.

Neue Räder.jpg

Noch 150 Tage ...

Sieht schon richtig gut aus. :kueken:
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Registriert: Mittwoch 10. Juli 2013, 11:48
Wohnort: 71665 Vaihingen Enz
Danke gesagt: 4x
Danke erhalten: 3x

Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Samstag 23. Dezember 2017, 22:48

sleeper hat geschrieben:
Samstag 23. Dezember 2017, 19:34
Macht Spass hier mitzulesen :)

Das mit dem Halteblech fürd Plastikführung Handbremse würde ich so lassen oder darüber ein Loch bohren damit du das Blech einsetzen kannst.

Du hast dein Weihnachtsgeschenk bekommen, ich warte leider noch immer auf meinen Kabelbaum vom Fahrig.... :traurig:
Danke :-)
das Blech einsetzen - die Blechzunge ist aber etwas breiter als der Freiraum zwischen den Längsstegen am Plastikteil. Und ich habe mehr das Problem, dass die Kunststoffführung unten nicht gut gehaltert ist. Oben hält die Blechschraube ganz gut - von den Spuren her würde ich vermuten, das war zu Demontagezeiten schon so wie ich es jetzt realisiert habe.

Ja, mein Weihnachtsgeschenk habe ich. Aber leider nicht alles was ich bestellt habe. Da gibt es so einen Händler in Niederkrüchten, der hat es nun in 2 Monaten nicht geschafft, alle bestellten und bezahlten Teile zu liefern. Aber im Onlineshop kein Hinweis auf die Lieferunfähigkeit... :evil:

Kabelbaum - ich hatte ja berichtet, dass damals zu aktiven Zeiten dieser Ente der rechte Scheinwerfer nicht tat, und ich den Kupferwurm nicht gefunden hatte. Nun hatte ich den gesamten Kabelbaum durchgecheckt, einige Kontakte nachgebessert und gehofft, den Kupferwurm ausgetrieben zu haben. Ja, ich wurde gewarnt ...
Es war leider nicht so, der rechte Scheinwerfer blieb weiterhin dunkel. Bzw. glimmte traurig mit dem schwach glimmenden Standlichtbirnchen um die Wette (wer schafft es dunkler?).
Das vergangene Studieren des Stromlaufplans hat mir aber gezeigt, dass beide Scheinwerfer an derselben Sicherung und derselben Leitung hängen, die aber aus nicht nachvollziehbaren Gründen schon sehr früh (kurz nach den Sicherungskästen) aufgezweigt werden in die Kabelstränge für linken bzw. rechten Scheinwerfer.
Ich habe also kurzerhand den siechenden rechten Strang abgeklemmt, und den rechten Scheinwerfer mit einer Wurfleitung vom linken Scheinwerfer aus versorgt - und alles funktioniert wunderbar wie es soll. Zunächst darf das als Provisorium seinen Dienst tun (wir wissen ja - nichts ist dauerhafter als ...). Aber ein neuer Kabelbaum ist in Planung.
Allerdings ein selbstgestrickter, mit gescheiten Kabelfarben, und um die unnötigen Extraleitungen reduziert (der Plan liegt schon auf dem Laufwerk...). Denn im originalen Kabelbaum gibt es einige (!) unnötige Umwege. Kann ich mir nur so erklären, dass bei Citroen nur "Dienst nach Vorschrift" gemacht wurde und keiner sich dran machen wollte oder durfte, den über die Modelljahre doch etwas komplexer gewordenen Kabelbaum zu optimieren und besser und kostengünstiger zu machen. Nach dem Motto "Da hat mein Opa gebremst, da hat mein Vater gebremst - da bremse ich auch, und wenn es den Berg hoch geht!"

@ Stolle, Danke fürs Lob! Die erkennbaren Fortschritte motivieren mich auch sehr :-)
Aber du kannst auch einfach nur auf "Antworten" klicken, es müssen nicht die Gänsefüßchen zum Zitieren sein ;)
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