Das zweite Leben des Ferdinand

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fourgonette
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Mittwoch 4. Oktober 2017, 18:55

Siegfried hat geschrieben:Tach,
haste vorm Einstellen der Ventile mal die Zylinderköpfe nachgezogen?
12 zu 8 mit Öl drin find ich schon recht viel.
Hattest du die Ansaugspinne ab, oder "nur so" ausgesaugt?
Der meiste Rost sammelt sich vom (soll wohl heißen vorm) Ventil :-/

Zu den Gummistopfen:
Das ist bei den neuen 2CVs normal. Die alten hatten dort eine Klappe eingebaut um die Luft von Beifahrerseite auf Fahrerseite zu verteilen. Man hat das dann nicht mehr eingebaut, aber das Bauteil nicht geändert - wie bei vielen anderen Sachen auch.
Auf Wunsch mach ich auch ein Bild von der Verstellung.
Dann ist ja jetzt schon alles drin! Aussaugen mit dünnem Schlauch oder ausblasen mit Schlauch könnt noch helfen oder besser Köpfe runter und zugleich die triefenden Brillendichtungen erneuern.

Frank
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Siegfried
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Mittwoch 4. Oktober 2017, 20:01

Richtig: vorm :-)

Ich hätt den eh komplett zerlegt. Sind alle Dichtungen hart bzw schlecht
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Fedja
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von Fedja » Mittwoch 4. Oktober 2017, 21:24

Moin, mit dem Aussaugen der Spinne hast du jedenfalls eine gute Tat getan. Die von dir angegebenen Kompressionswerte sollten jedenfalls ausreichend sein. Wenn du die ersten 500 km gefahren bist und alles wieder eingelaufen ist, kannst du noch einmal überprüfen ob die beiden Seiten weiterhin so stark differieren. Dann geht die Sucherei los, ob die Ventile eingeschliffen werden wollen, oder ein Zylinder Flugrost hatte. Schönen Gruß, Fedja
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Donnerstag 5. Oktober 2017, 09:22

Siegfried hat geschrieben:Tach,
haste vorm Einstellen der Ventile mal die Zylinderköpfe nachgezogen?
Nein, Zylinderköpfe habe ich nicht nachgezogen. Der Motor hat 200.000 km weg, hatte zeitlebens gute Leistungs- und Verbrauchswerte (außer wenn die Zündung wieder daneben war), und wurde nie geöffnet. Dass ich da mit gelockerten Zylinderkopfschrauben rechnen sollte, wär mir nicht in den Sinn gekommen.
Die Ansaugspinne hatte ich nicht ab, nur den Vergaser. Um zu sehen ob da Schmutz reingerieselt ist. Kann ich aber noch machen, aber ich kann mir es wirklich nicht vorstellen dass bei einer stehenden Ente der Rost durch die waagrechten Ansaugrohre in Richtung Ventile wandert. Wenn Rost vor den Ventilen liegt, müsste der auch dort lokal entstehen. Oder denke ich da falsch?

Die Geschichte der Gummistopfen erklärt mir nun auch, warum daneben zwei Rillen eingeprägt sind - Danke!

Fedja, so hab ich das in der Planung. Erst mal checken, dass kein Standschaden vorliegt, Betriebsstoffe wechseln und dann wieder in Betrieb nehmen. Wenn nach zwei, drei Tankfüllungen immer noch große Unterschiede bestehen oder deutliche Inkontinenz auftritt, dann tiefer reintauchen.

Wenn Kolben- und Zylindertausch anstehen würde - ich habe den 06/635er Motor mit 29 PS. Bekommt der die Zylindergarnitur mit 8,5:1 oder die mit 9:1?

Noch 228 Tage...
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Siegfried
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Donnerstag 5. Oktober 2017, 19:24

er Rost entsteht auf der Auslaßseite. Da rieselt er dann schon mal vors Ventil.
Und die Menge kann auch nicht unerheblich sein :-).

Ich zieh die Kopfschrauben bei jeden Ventileeinstellen nach.
Obs jetzt den Unterschied bei er Kompression ausmacht ... weiß ich nicht.
Nur wenn die etwas lose sind, hat man Abgase in der Heizung - auch nicht schön.
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Donnerstag 5. Oktober 2017, 19:57

Siegfried hat geschrieben:Ich zieh die Kopfschrauben bei jeden Ventileeinstellen nach.
Einfach einmal abknacken mit dem Drehmomentschlüssel?
Und hattest du es schon mal, dass du die Schrauben tatsächlich weiterdrehen konntest bevor der Schlüssel geknackt hat?
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Donnerstag 5. Oktober 2017, 21:34

Hi,
mal noch eine Frage zur Verschraubung Karosserie auf das Chassis. In meinem Fundus habe ich solche Klemmmuttern ("Aufschiebemutter") mit Vierkantmutter im Blechkäfig, andere einteilige mit tiefgezogenem Teil in das das Gewinde geschnitten ist. Mancher Teilehändler verwendet für seinen Chassis-Schraubensatz gar keine Aufschiebemuttern sondern normale Sechskantmuttern.

Sind die tiefgezogenen Blechmuttern nur Nachbau, oder original und Nachfolgeversion derer mit Vierkantmutter im Blechkäfig?
Welchen Vorteil (außer Preislich) bringt es, Sechskant- statt Aufschiebemuttern zu verwenden?

Danke!
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Freitag 6. Oktober 2017, 07:14

Ja hab ich schon öfters gehabt das ich die Kopfschrauben nachziehen konnte.

Ich bevorzuge die einteiligen Aufschiebemuttern. Bei den anderen drehen sich schon mal die Muttern in dem Blechteil.
Wenn du nur mit Schraube und Mutter arbeitest wünsch ich dir hinter den Federtöpfen viel Spaß :-)
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Samstag 7. Oktober 2017, 23:39

Überzeugendes Argument für die Aufschiebemuttern, Danke! :-)

Bei den Ersatzteillisten die ich habe, finde ich nicht die Position und Abmessungen der Schrauben für die Befestigung Karosserie auf Chassis. Aufschiebemuttern brauch ich 24x, aber was brauche ich genau an Schrauben? Alle 24 die gleiche Länge, und welche?

Was mir auch gerade noch Rätsel aufgibt, ist das schwarz lackierte gewinkelte Blech. In den ET-Katalogen ist es bei der Heizung dabei (Teileliste Nr. 643 von 4/74 auf Seite 277 bzw. "6-664" Pos. 31, Original Teilenummer AZU 643-87. Oder Microfiche-Kopien vom 15.02.1991 auf Blatt 06-6424-10 ohne eigene Nummer, wird aber mit Pos. 10 Blechschraube 4,8x13 befestigt).
Was ist das für ein Teil, und wo kommt das genau hin? Gibt es evtl. ein Bild damit / davon in eingebautem Zustand?

Danke!
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von NT81Bonn » Sonntag 8. Oktober 2017, 08:30

Hi, das Blech kommt in den Fußraum.
Meine Beiträge können Spuren von Ironie, Uran, purer Boshaftigkeit, Fachwissen, Erdnüssen und Popcorn enthalten!

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