Das zweite Leben des Ferdinand

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rubber duck
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Sonntag 29. April 2018, 00:01

So, mal wieder Zeit zum Schreiben nehmen.

Das Großprojekt Kotflügel habe ich dann leidlich gut hinbekommen.

Erst mal am linken Kotflügel den oberen hinteren Befestigungspumpt ausgebohrt, um ihn neu positionieren zu können.

Koflü vo li anpassen 3.jpg
Koflü vo li anpassen 4.jpg



Dann die Kotflügel ansetzen, Motorhaube drauf, und schauen wie es aussieht. Ich glaube es ist eindeutig, wo was aus der Form läuft...

Kotflügel vo re mit Haube.jpg


Also genau geschaut, wo geschnitten werden kann. Dann mutig zur Flex gegriffen, mit Spanngurten den Kotflügel in Form gezogen und geschweißt. Leider war mir gerade das Weiß aus, aber in dem Bereich, und dann später noch Unterbodenschutz drauf, da sollte das alternativ verwendete gris rose nicht zu störend sein...

Kotflügel Korrekturschnitt.jpg
Kotflügel Korrektur.jpg
Kotflügel geschweißt.jpg


Nochmal eine Testmontage - kann sich schon sehen lassen :-)

Kotflügel vo li mit Haube.jpg


Also weiter mit Unterbodenschutz, Schalldämmung und sonstigen Kleinkruscht wie Blinker aufarbeiten etc.

Kotflügel Dämmung.jpg
Kotflügel UBS.jpg
Blinker Befestigungsbügel.jpg

Und dann die Kotflügel wieder mal ran gebaut - sieht doch fast wieder wie ein normales Auto aus!
:beifall: :-D

Kotflügel passt.jpg


Der Motor hatte dann auch seinen ersten Testlauf, und die Ente ist die ersten paar Meter seit 20 Jahren aus eigener Kraft gefahren :lol:
Meine Frau war gerade dabei, die Kinder ins Bett zu bringen - das war dann natürlich ein gescheitertes Vorhaben. Die Mittlere hat sich gleich noch ihre Kamera geschnappt und dieses "roll out" gefilmt.

Vergaser und Kat einstellen ging so leidlich, nur mit den LEDs des Kat-Steuergeräts. Allerdings braucht der Motor jetzt gefühlte Ewigkeiten zum Abtouren. Da wird dann wohl noch einiges an Feinarbeit auf mich warten.

Die elektrische Benzinpumpe musste ich auch noch an den Rahmen verlegen. An der Position der originalen mechanischen Pumpe bekommt die elektrische augenscheinlich Probleme, wenn der Tank leer ist - sie ist nicht selbstentlüftend. Oder kann nicht genug selbst ansaugen.

Jetzt braucht es also nur noch kleine Restarbeiten. Und bevor es dann zur HU geht, noch mein zweites Großprojekt: Ente auf Autogas...

... und nur noch 21 Tage...
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rubber duck
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Montag 30. April 2018, 20:22

Sodele (wie es im Schwäbischen heißt), ich habe mir heute ein Kurzzeitkennzeichen geholt (teurer Spaß, 42,- € für 5 Tage)

Ferdinand TÜV-fertig.jpg


Und die erste Fahrt zur Tankstelle gemacht. Und gleich mal nur 300 m weit gekommen... :|

Ferdinand ungeplanter Stopp.jpg


Zunehmendes Kackergeräusch hat mich an den Straßenrand gedrängt. Alle sechs Radschrauben der Hinterachse haben sich gelockert. Nochmal nachgezogen, und wunderbar problemlos weiter gefahren.

Was aufgefallen ist: Der Leerlauf ist ziemlich hoch, und der Motor tourt auch seeehr langsam ab. Ich habe die Leerlaufschraube etwas weiter runter gedreht, dann war es ganz ok. Bis zum nächsten mal... Dann ist die Leerlaufdrehzahl wieder hoch.

An die gemächlichen Werte bei Beschleunigung und Verzögerung muss ich mich erst wieder gewöhnen. Da bin ich mit meinem 75PS Twingo doch anderes gewöhnt. Heute habe ich es mal auf 95 km/h (Tachowert) geschafft...

Jetzt noch Restarbeiten (Leerlaufdrehzahl in den Griff bekommen, Gasanlageneinbau abschließen, Lenkradstellung und Lichtschalterposition korrigieren, Scheinwerfereinstellung vornehmen, Masseproblem bei den vorderen Blinkern lösen, ...), und dann hoffen dass es bei der HU reibungslos durchgeht. Der erste (und hoffentlich einzige) Anlauf ist für Mittwoch geplant.

Ferdinand zurück zu hause.jpg



Noch 19 Tage...
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von bernd » Montag 30. April 2018, 20:58

Ich drücke die Daumen. :Dhoch:

95 km/h ist aber nicht so viel. Oder ist das bei Gasanlage normal?
Lebe deinen Traum. Jetzt.
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Montag 30. April 2018, 21:19

Die läuft noch gar nicht auf Gas. Bei meinen anderen Fahrzeugen habe ich keinen spürbaren Leistungsverlust im Gasbetrieb. Aber gut möglich, dass es bei der Ente doch spürbar wird.

Dass die Ente sehr wetterfühlig ist und auch mal schlechte Tage hat, das kenne ich von damals. Da war ich manchmal glücklich, wenn ich zwischen zwei Autobahnausfahrten die 100 km/h geknackt habe. Und an anderen Tagen ist sie gewetzt wie das Wiesel, da hat die Tachoanzeige nicht mehr ausgereicht.

Ich vermute mal, der Motor muss sich auch erst mal frei fahren.
Oder @ Siegfried, hast du gleich die volle Leistung bei überholten Motoren?
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von NT81Bonn » Montag 30. April 2018, 21:40

Natürlich ist es sinnvoll, einen Motor nach langer Standzeit langsam auf höhere Drehzahlen zu bringen. Aber nach einigen Kilometern sollte doch die volle Leistung da sein. Beim 6er Motor sind 130 km/h drin.

Andreas
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von ArtyMehari » Dienstag 1. Mai 2018, 08:15

Ich halte mich an die Einfahranweisung in der Betriebsanleitung (2CV6 von 82/83): 1. bis 20, 2. bis 45, 3. bis 65, 4. bis 90. :lenkrad: Den ersten Gang braucht man (Ebene) kaum zum anfahren, aber beim Hochschalten vom 3. hat mein Motor keine Kraft und kommt nur sehr langsam und leicht bergab langsam in die Nähe von 80km/h. Aber dann biegt sich die Mehari-Frontscheibe schon spürbar im Winddruck! :roll:
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Siegfried
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Dienstag 1. Mai 2018, 08:55

Mein überholter AMI8 Motor schafft in der Ente auch noch nicht das, was ich mir erhoffe.
Woran liegt weiß ich zZ noch nicht, hab aber schon einiges probiert.
Die anderen laufen aber sonst direkt mit guter Leistung.

Es haben sich "Radschrauben" gelockert :-D
Ich hab für die Befestigung der Räder Muttern.
Haste die nicht angezogen? :suche:

Hey, dann schaffste das ja noch vor Ablauf der Frist :Dhoch:
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von rubber duck » Dienstag 1. Mai 2018, 09:12

Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 08:55
Es haben sich "Radschrauben" gelockert :-D
Ich hab für die Befestigung der Räder Muttern.
:oops:
Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 08:55
Haste die nicht angezogen? :suche:
Möglich. Wenn ständig min. 1 Kind um einen herum turnt und fragt "Papa, bist du gleich fertig? Darf ich dann nachher mitfahren?" dann kann schon mal die Aufmerksamleit abgelenkt sein...
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von bari_thorsten » Dienstag 1. Mai 2018, 11:41

Super Sache Christof :Dhoch:
Viel Erfolg jetzt beim Feintuning und mit dem LPG!
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Re: Das zweite Leben des Ferdinand

Ungelesener Beitrag von fourgonette » Dienstag 1. Mai 2018, 12:15

rubber duck hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 09:12
Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 08:55
Es haben sich "Radschrauben" gelockert :-D
Ich hab für die Befestigung der Räder Muttern.
:oops:
Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 08:55
Haste die nicht angezogen? :suche:
Möglich. Wenn ständig min. 1 Kind um einen herum turnt und fragt "Papa, bist du gleich fertig? Darf ich dann nachher mitfahren?" dann kann schon mal die Aufmerksamleit abgelenkt sein...
Mache zur Zeit einen Langzeittest bezgl. der Neigung der Entenradmuttern zur Selbstlösung. Seit 1985 konnte ich trotz Einsatzes von Schmiermittel keinerlei Selbstlösungstendenz dokumentieren. Dieser Langzeittest läßt für mich in deinem Fall nur einen Schluß zu....
Und einen weiteren: Bei Arbeiten an der Gasanlage sag den Kindern vorher, du seiest auf Arbeit odgl. und gehe unbemerkt in die Garage oder die Kinder sind in der Schule.

Frank
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