Dyane aus Südfrankreich

Restaurieren oder nicht? Restaurationsberichte, Erfahrungsaustausch und oder Fragen dazu
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Dyane aus Südfrankreich

Ungelesener Beitrag von sawal-de » Freitag 7. Dezember 2018, 17:43

Hallo zusammen...

In der Vorstellung hatte ich ja schon ein paar Sachen über meinen Neuzugang geschrieben. Eine 1977er Dyane welche nach knapp 40 Jahren in Südfrankreich den Weg zu mir gefunden hat. Der zu Anfang aufgerufene Preis war für mich eigentlich uninteressant aber eine Besichtigung kann ja nicht schaden. Aufgrund der Verkaufsfotos war der Ursprungsgedanke das Fahrzeug ohne große Instandsetzungsarbeiten mit H-Kennzeichen in Deutschland zuzulassen. Leider hat sich dies nach der Besichtigung und Zerlegeung als naiver Gedanke herausgestellt.
Aber da der Preis dann auch interessant wurde, habe ich zugeschlagen. Mittlerweile habe ich noch mehr gemacht als ich wollte, aber wie es so ist "Wer A sagt muß auch B sagen"...Ich versuche auf jeden Fall alles selbst zu machen um die Kosten im Rahmen zu halten. Mein Ziel ist es im kommenden Sommer mit der Dyane zu fahren.

Hier mal ein paar Eindrücke... Das ist das Verkaufsbild des Verkäufers
Kaufbild1.jpg
Das sind Bilder bei der Besichtigung. Die Dyane stand bei einem Citroen Schrauber....
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Re: Dyane aus Südfrankreich

Ungelesener Beitrag von sawal-de » Freitag 7. Dezember 2018, 17:57

Das war im Mai 2018... Zerlegen geht ja bekanntlich immer recht schnell und manchmal hatte ich auch schon gedacht ich hör auf aber das bringt ja auch nichts..also erstmal Bestandsaufnahme und durch das Netz gestöbert....Heckklappe platt, Kotflügel hinten rechts tot, Strebe von der Heckklappe, Fahrertür am Scheibenrahmen durchgerostet und beide Türe umgeschlagen... Das Häuschen an zig Stellen durchgerostet aber nicht so schlimm wie einige Enten die ich mir vorher angeschaut habe (und die sollten teilweise das dreifache kosten)... Also erstmal alles zerlegen, sortieren und einen Überblick verschaffen
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Zum glück konnte ich eine neue Heckklappe und drei Türen in Holland ergattern
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Siegfried
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Re: Dyane aus Südfrankreich

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Freitag 7. Dezember 2018, 18:00

Das sieht nach Arbeit aus :-).

Das 2te Bild kenn ich aus ebay Kleinanzeigen.
Hatte ich (dich) auch mal angeschrieben !?
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Re: Dyane aus Südfrankreich

Ungelesener Beitrag von sawal-de » Freitag 7. Dezember 2018, 18:18

Der Sommer war super...so konnte ich einen Großteil der Arbeiten zuhause im Schuppen erledigen und habe einen Großteil der Bleche dort bearbeitet....

Der Aufbau ist immer der gleich gewesen...entrosten, schleifen, je nach Zustand Rostprimer, Fertankur, Owatrolöl und als Decklack für alle Innenflächen ist Branth Korrux 3in1.. Dieses habe ich mir extra anmischen lassen von Branth damit der Farbton mit dem originalen Beige Gazelle übereinstimmt.... Es sind fast überall 3 Schichten Brantho Korrux drauf..Außen nur Grundierung, Füller und 2K Decklack.
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Re: Dyane aus Südfrankreich

Ungelesener Beitrag von Siegfried » Freitag 7. Dezember 2018, 18:27

Da warste aber schon recht fleißig. :Dhoch:
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Re: Dyane aus Südfrankreich

Ungelesener Beitrag von sawal-de » Freitag 7. Dezember 2018, 18:29

Weiter gehts... immer das gleiche..schleifen, teilweise spachteln und lackieren .....und weiter zerlegen... Habe auch ziemlich viel Zeit in eine falsche Tür investiert bis ich beim Zusammenbau gemerkt habe dass Sie aus dem falschen Baujahr war und die Türgriffe und Schliessbleche hat
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Re: Dyane aus Südfrankreich

Ungelesener Beitrag von sawal-de » Freitag 7. Dezember 2018, 18:40

Die ersten Teile wurden nun auch schon lackiert (im Schuppen) ... Sogar die falsche Tür hatte ich schon lackiert...Häuschen nun abgenommen und schon die ersten Teile nach dem lackieren wieder zusammengesetzt.....
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Re: Dyane aus Südfrankreich

Ungelesener Beitrag von sawal-de » Freitag 7. Dezember 2018, 19:07

Jetzt ging es ans Häuschen...Leider musste dort doch mehr gemacht werden und am Ende war es leider auch dann notwendig dass das Häuschen auch lackiert werden muss...Dies wird aber wohl erst im Frühjahr etwas werden... Durch einen glücklichen Zufall konnte ich eine gute MAG Schweißanlage erwerben da das WIG Gerät nicht so gut lief...Also ging es los...Pedalbodenblech in Teilen, die linke Bodenhälfte und ein Teil des Kofferraumboden. Diverse kleinere Rostlöcher am Boden. Zum Glück ist das Häuschen leicht und dank unserer alten Gartenpolster konnte ich die Karosse alleine drehen.
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Re: Dyane aus Südfrankreich

Ungelesener Beitrag von sawal-de » Freitag 7. Dezember 2018, 19:18

Nachdem alles geschweißt war habe ich mich an den Lackaufbau gemacht...Als erstes in mühevoller Handarbeit den alten Unterbodenschutz entfernt und den ganzen Boden satt mit BK3in1 beschichtet... Dannalle Nähte mit Karosseriemasse abgedichtet und dann neuen PVC Unterbodenschutz aufgespritzt (will nicht das später was vibriert)... Dann noch 2 Schichten BK 3in1 aufgebracht.
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Re: Dyane aus Südfrankreich

Ungelesener Beitrag von sawal-de » Freitag 7. Dezember 2018, 19:31

Dann ging es erstmal am Rahmen weiter... Die Rostlöcher vorne wurden verschweißt und es ging ans beschichten des Rahmens....Das übliche spiel....abschleifen, reinigen und BK3in1...insgesamt 4 Schichten.... Innen waren es bis jetzt einige Dosen FluidFilm Fahrwerk....Die vorderen Schwingarmlager, Radlager und Achsschenkelbolzen wurden ausgetauscht...Jetzt sind wir auch quasi in der Gegenwart.....Im Prinzip Bergfest da ich ab jetzt mehr montiere als demontiere :-)
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